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28 Tipps, wie Sie trotz Blockade auf gute Content-Ideen kommen

In Content-Marketing von Simone GerhardtHinterlasse uns einen Kommentar

Gähnende Leere im Redaktionsplan. Es ist mucksmäuschenstill auf dem Twitteraccount. Ein gespenstisch weißes Dokument leuchtet Ihnen entgegen, der Kopf ist wie leer gefegt. Das Schreckensszenario der Kreativen. Gründe dafür kann es viele geben: Wie just muckelige 37 Grad im Büro und das Hirn schmilzt langsam aber sicher weg, Sie wälzen ein wirklich schwerfälliges Thema, plötzlich gibt es enormen Zeitdruck oder die Luft ist einfach mal raus. Das kommt Ihnen bekannt vor? Wir verraten Ihnen, wie Sie trotz plötzlicher Einfallslosigkeit an guten Content für den Blog und die Social-Media-Kanäle kommen.

Kreativ sein, aber bitte genau jetzt

Wie oft fällt bei uns der Satz “Das geht jetzt nicht sofort. Das ist wieder so Kreativität auf Knopfdruck”, wenn man für den Text auf den letzten Drücker noch eine schmissige Überschrift braucht, der Kunde einen neuen fantasievollen Claim möchte oder jetzt gleich die kreative Superlösung, mit der die Webseite sofort durch die Decke schießt. Als Digitalagentur wissen wir: Vieles braucht Zeit, um zu wirken. Und vieles wird besser, wenn auch die Entstehung etwas Zeit in Anspruch nimmt. Deshalb lassen wir Texte gerne ruhen und Konzepte mal ein, zwei Tage liegen. Nur so kann man mit frischem Kopf nochmal ran.

Die Zeit sollte man sich nehmen, damit Ideen reifen und Eindrücke sacken können. Dass das nicht immer funktioniert, wissen wir alle: Die Deadline rückt näher, der Zeitdruck wächst. Der Kunde möchte mal eben schnell, jetzt sofort, der Text muss heute noch raus und der Facebook-Post wäre morgen sowieso schon wieder alt.

Und auch ohne Zeitdruck herrscht manchmal einfach gähnende Leere an der kreativen Front. Der gefühlt 67. Blogbeitrag zum Thema Designtrends am Anfang jeden neuen Jahres, Texte über trockene Themen, aus langweiligen Branchen – nichts für ungut, ein Sportschuh oder das neuste Smartphone lassen sich nur deutlich einfacher und anders vermarkten als die Rentenversicherung oder die Wurzelbehandlung beim Zahnarzt … Sind Sie noch wach? Dann verraten wir Ihnen, wie Sie auch in brenzligen Situationen sinnvolle Content-Ideen aus dem Hut zaubern.

28 Ideen für brandneuen Content

Von der klassischen Content Curation bis zu ultimativen Tricks, wie Sie neue Ideen aus dem Ärmel schütteln haben wir eine bunte Mischung an Tipps für Sie, damit die Einfälle für neuen Content nur so sprudeln.

Grundsätzlich ist entscheidend: Ihr Content – egal, welcher Art und egal, wie sehr die Zeit drängt – sollte immer einen Mehrwert haben. How-Tos und Neuigkeiten funktionieren fast immer, Probleme der Nutzer lösen ist äußerst erwünscht. Manchmal steckt man aber genau darin fest: alten Denk- und Schreibweisen. Mit diesen 28 Ideen schlagen Sie der Schreibblockade ein Schnippchen!

1. Schreiben Sie einfach drauf los. Alles, was Ihnen einfällt. Wir nennen das bei uns in der Agentur liebevoll “Wortkotze”. Wir merken schon beim Schreiben, dass es ganz und gar nicht gut ist. Aber wir bringen es aufs Papier, weil so die Hürde des unbeschriebenen Blattes genommen ist. Das Dokument ist nicht mehr schreiend weiß, der Anfang ist gemacht – und der ist ja bekanntlich das schwerste. Auch erste unsinnige Idee bringen Denkanstöße und Impulse, dann fällt uns das Schreiben deutlich leichter.

2. Stellen Sie sich vor, Sie schreiben einem Freund. Was ist heute im Büro passiert, was Sie ihm unbedingt erzählen möchten? Zu welchem Event gehen Sie als nächstes? Was sagen Sie Ihrer Oma oder Ihrer Tante, wenn Sie fragen, was Sie eigentlich den ganzen Tag so treiben? Natürlich sollten Sie nicht wortwörtlich so einen Blogartikel formulieren, aber es als Anregung nutzen. Was ist an Ihrem Beruf unverständlich, was Außenstehende aber interessieren könnte? Welche persönliche Seite können Sie zeigen? Was wurmt Sie, wofür brennen Sie? Das kleine Gedankenexperiment bringt neue Idee und einen frischen Tonfall. Und auch wenn sich “Das beste an meinem Tag war das Frühstück” nicht für die Webseite eignet, kann man eine lustige Instagram Story daraus basteln, mit der sich Ihre Zielgruppe bestimmt identifizieren kann.

3. Berücksichtigen Sie verschiedene Formate. Wenn sich der Blog nicht mit einem Text füllen lässt, dann vielleicht mit einer Infografik? Oder einem Video? Vielleicht teilen Sie eine Musikliste, ein witziges eigenes Meme, einen Podcast, stellen Ihr E-Book zur Verfügung, ein Whitepaper oder fragen die Grafikabteilung nach einem Comic. Zugegeben: Für diese Art von Content braucht man etwas Vorlauf und manches davon ist aufwändiger als reine Textarbeit. Trotzdem sollten Sie sich nicht ausschließlich auf das Text- und Bild-Format verlassen. Podcasts erleben gerade einen Boom, eine gut recherchierte Infografik bietet enorm viel Mehrwert, ein ungewöhnliches Comic springt sofort ins Auge und Memes können Ihr Marketing ankurbeln.

4. Für einen ganz neuen Blogartikel bleibt Ihnen keine Zeit? Ihnen will partout kein Thema einfallen? Werfen Sie einen Blick auf Ihre alten Artikel. Wenn Sie noch aktuell sind, können Sie diese auch ruhig reposten, also in den sozialen Medien erneut teilen. Das ist sogar empfehlenswert, weil aufgrund des Algorithmus der Plattformen nicht alle Nutzer Ihren Content beim einmaligen Teilen sehen. Oder er nach einem halben Jahr wieder in Vergessenheit geraten ist, aber immer noch Gültigkeit besitzt. Am besten wählen Sie neue Bilder für den Artikel aus oder schreiben zumindest neue Teasertexte, damit es für Ihre Zielgruppe interessant bleibt.

Eine andere Möglichkeit ist, alte Beiträge einem Update zu unterziehen. Wir haben erst kürzlich unser beliebtes Instagram Stories Tutorial auf den neuesten Stand gebracht. Am besten wählt man die Artikel nicht nach Lust und Laune aus, sondern schaut im ersten Schritt, wie gut sie performen, zum Beispiel mithilfe von Google Analytics. Blogartikel, die sehr häufig geklickt werden, auf denen die Nutzer lange verweilen, über die sie am häufigsten auf Ihre Webseite gelangen – ran da!

 

elschundfink digitalagentur blog content ideen tipps

5. Schreiben Sie eine Fortsetzung. Auch hier gilt: Welche Themen kamen bei Ihrer Zielgruppe besonders gut an? Kann man aus diesem Thema eine ganze Themenreihe machen? Bietet sich eine Fortsetzung an? Beispiel: Zu unserem Artikel 33 nützliche Links für SEO-Anfänger könnte man einen zweiten Artikel verfassen: 20 nützliche Links für SEO-Profis. Oder: 5 nützliche Tools für SEO-Anfänger.

6. Betreiben Sie Content Curation – der Klassiker. Nicht nur wenn der Schuh mal zeitlich drückt, bietet es sich an, auf fremde Inhalte zurückzugreifen. Auch im digitalen Alltag empfiehlt es sich, ab und an fremde Inhalte zu teilen und so die Bandbreite des Mehrwerts für Ihre Nutzer zu erhöhen. #contentmarketing #euf Klicken Sie um zu Tweeten Sie zeigen: Mir ist der Mehrwert für meine Zielgruppe wichtiger als das reine Rausposaunen meiner eigenen Inhalte.

Auch hier ist wichtig: Nicht bloß fremde Blogartikel dürfen geteilt werden, auch interessante Podcastfolgen, Infografiken, Videos etc sind für Ihre Zielgruppe spannend.

7. Führen Sie ein Interview. Das geht auch am Telefon oder mit Fragen per E-Mail, so halten Sie den Aufwand geringer und Sie haben massig Input für einen Artikel. Oder Sie machen ein Video und führen das Interview als Gespräch durch. Das ganze muss keine steife Veranstaltung oder ein Riesending sein: Sie sind vermutlich kein Journalist. Stellen Sie also einfach Fragen, die für Ihre Zielgruppe interessant sein könnten. An den Branchenexperten, oder den Mitarbeiter des Monats, an den ältesten Kunden, an das Start-Up aus Ihrer Bürogemeinschaft – nutzen Sie Ihre Kontakte.

8. Holen Sie sich einen Gastautor ins Boot. Wenn Sie hierfür einen spannenden Kontakt haben – super! Wenn nicht, auch kein Problem. Fragen Sie einfach bei anderen Unternehmen mit einem Corporate Blog an. Viele freuen sich über die Gelegenheit, einen Gastartikel veröffentlichen zu können, sich selbst somit ein Stück Arbeit zu sparen und im Gegenzug irgendwann auch einen Artikel bei Ihnen zu platzieren und so gegenseitig eine Verlinkung einzuheimsen. In manchen Blogs ist sogar extra vermerkt, dass Gastartikel gerne genommen werden und man sich auf fachlichen einen Austausch freut.

9. Die Macht der Bewertungen. Bewerten Sie ein Produkt, eine Seite, eine Erfahrung, eine Software. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit einem relevanten Tool oder Produkt oder veröffentlichen Sie positive Bewertungen – zum Beispiel auch in den Rich Snippets – Ihrer eigenen Produkte von zufriedenen Kunden. Wenig findet im Netz so viel Aufmerksamkeit wie Bewertungen. #euf Klicken Sie um zu Tweeten

10. Stellen Sie Ihrer Zielgruppe eine interessante Studie oder Statistik vor. Wussten Sie, dass laut einer Studie von Group M, die HORIZONT beschreibt, die Hälfte der Menschen es gut findet, wenn Unternehmen mit Nachhaltigkeitsthemen werben? Oder dass die Philippinen das Land mit der höchsten durchschnittlichen Nutzungsdauer von Social Networks weltweit im Jahr 2018 waren? Oder dass laut bitkom (2017) für zwei Drittel der Käufer in einem Onlineshop Bewertungen wichtig sind und sie vor der Kaufentscheidung zuerst die Bewertungen lesen?

11. Schauen Sie sich an, welche Ihrer bisherigen Inhalte am besten funktioniert haben, das können Social-Media-Posts oder Blogartikel sein. Teilen Sie eine Liste Ihrer Top 10.

12. In den sozialen Medien bieten sich auch Gewinnspiele an, um auf Ihrem Kanal wieder mehr Leben herrschen zu lassen. Kreativ und strategisch sollte es sein und natürlich rechtlich korrekt. Häufig geben die Plattformen selbst vor, was es bei Gewinnspielen zu beachten gibt, so wie Facebook.

13. Wenn Sie keinen FAQ-Bereich auf Ihrer Webseite führen, bietet sich ein Blogartikel an, in dem Sie Fragen beantworten, die Sie am häufigsten gestellt bekommen. Im Idealfall sollten Fragen zu Ihren Produkten oder Ihrem Vorgehen gar nicht erst auftauchen, weil Ihre Leistungen auf der Webseite schnell und einfach zu verstehen sind. Wenn Sie also immer wieder dieselben Fragen bei Ihren Kunden hervorrufen, sollten Sie eher an die Texte auf Ihrer Webseite oder Ihre Produktbeschreibungen nochmal ran. Gehen die Fragen jedoch darüber hinaus, ist ein Blogartikel eine gute Lösung, weitere Anliegen zu beherzigen und gleichzeitig nützlichen Content zu produzieren. Und: Ein FAQ auf der Webseite sollte schnell erfassbar und kurz gehalten werden. In einem Blogartikel dürfen Sie ruhig ausholen und Fragen, welche die Nutzer interessieren oder die sie wissen sollten, ausführlich beantworten. Auch Fragen mit Blick über den Tellerrand finden hier Ihren Platz.

14. Stellen Sie nützliche Links (so wie unsere 33 Links für SEO-Anfänger, Sie erinnern sich) oder andere hilfreiche Ressourcen zusammen. Das können zum Beispiel sein: Seiten, die Sie zur Recherche nutzen, Blogs, auf denen Sie sich weiterbilden, Podcasts, die Ihre Branche betreffen, Tools, die zum Beispiel in Ihren Augen das Social-Media-Marketing erleichtern oder alles, was Sie bei sich im Team für ein reibungsloses Projektmanagement benutzen. So eine Liste bietet enormen Mehrwert, selbst wenn Sie kurz ausfällt. Wichtig dabei ist, dass Sie nur die Ressourcen zusammenstellen, von denen Sie auch wirklich überzeugt sind oder die Sie selbst benutzen.

15. Schreiben Sie über Mythen oder Vorurteile aus Ihrer Branche. Was ist noch in den Köpfen vieler Kunden verankert, obwohl es längst Schnee von gestern ist oder schlicht und einfach nicht stimmt? Mit welchen Vorurteilen hat Ihre Branche zu kämpfen? Mit welchen Klischees können Sie aufräumen und wo ist etwas Wahres dran? Wir haben zum Beispiel mal geschaut, was eigentlich hinter dem Mythos steckt, dass die Leute nicht scrollen.

16. Anstatt einer Anleitung: Wie wär’s mit einem ironischen How-not-to? Vollkommen auf die Spitze getrieben natürlich. So weiß Ihre Zielgruppe nicht nur, was sie besser nicht machen sollte, sondern amüsiert sich bestenfalls noch königlich. So ein sarkastischer Artikel durchbricht außerdem Ihren Trott im Redaktionsplan und lockert die Leseliste auf. Sie können sich noch nicht vorstellen, wie das konkret aussieht? Wir haben uns sowohl über die Keyword-Optimierung ausgelassen als auch die Jagd nach den Followern bei Instagram aufs Korn genommen.

17. Ein lustiges Gedicht kann zum richtigen Anlass ebenfalls punkten. Je unpassender, desto besser. So wie unser SEO Weihnachtsgedicht, frei nach Theodor Storm. Theodor Storm, der hat doch bestimmt auch etwas über Zahnpasta gedichtet … oder über den Kundenservice in Ihrem Unternehmen … Denken Sie um die Ecke, nehmen Sie sich, wenn es passt, auch mal selbst auf die Schippe und brechen Sie ab und zu mit Ihrem üblichen Content. So kommt keine Langeweile auf!

18. Nutzen Sie derzeitige Trends, zum Beispiel mithilfe von Google Trends, als Inspirationsquelle. Auch aktuelle Ereignisse, welche die Medien beherrschen, können für neuen Content sorgen. Ein Unternehmen, das häufig sofort auf aktuelle Ereignisse aufspringt: Sixt. Deren häufig provokante Werbung kennen Sie bestimmt. Das gleiche gilt für true fruits. Ob man die Marken und ihre teils kontroverse Werbung nun mag oder nicht, sei dahin gestellt. Kennen tun die meisten von uns sie allemal. Was wir daraus lernen können: Aktuelles Geschehen und Trends können großartige Aufhänger sein. Der Nachteil: Diese Themen verpuffen auch schnell wieder. Ein einzelner, gut gemachter Post zu diesen Aufhängern kann daher unter Umständen sinnvoller sein als ein ganzer ausschweifender Artikel. Und vor allem schnell müssen Sie schnell sein, wenn Sie auf den Zug aufspringen möchten. Nichts ist so alt wie die Zeitung oder in diesem Fall der Post von gestern, Sie kennen das.

19. Erzählen Sie von Ihrem Misserfolg. Bestimmt finden die Nutzer auf Ihrer Webseite allerhand Erfolgsgeschichten von Ihnen. Ein Blog bietet aber auch die Möglichkeit, etwas anderes von sich preiszugeben, sodass die Nutzer Sie besser kennenlernen. Vielleicht läuft bei Ihnen im Unternehmen auch nicht alles glatt. Erzählen Sie davon, ohne ihre Leistung zu schmälern. Die Nutzer können sich so auf eine neue Art mit Ihnen identifizieren und lernen die Menschen hinter dem Unternehmen (besser) kennen. Ihre katastrophale superpeinliche Praktikumsgeschichte müssen Sie nicht preisgeben, aber Fehler, aus denen Sie gelernt haben und von denen andere profitieren können, dürfen Sie gerne teilen.

20. Nehmen Sie Bezug auf aktuelle Festtage oder kuriose Feiertage. Der Ehrentag der Meerschweinchen passt wie die Faust aufs Auge zu Ihnen als Kleintierhändler? Den Gib-deinem-Computer-einen-Namen-Tag können Sie als IT-Firma sicher lustig in einem Post verwerten und der Dirty-Dancing-Tag inspiriert Ihren Online-Shop bestimmt.

21. Teilen Sie Ihre Lifehacks. Tipps und Kniffe werden gerne gesehen. Wir teilen beispielsweise Instagram Hacks, aber auch Hacks aus dem Berufsalltag können Sie einfach zusammentragen. Was sind Ihre Geheimtipps, wenn Sie mit Adobe arbeiten oder wenn Sie einen Newsletter verschicken? Bestimmt können Sie den ein oder anderen nützlichen Trick verraten, ohne Ihre Betriebsgeheimnisse auszuplaudern. Je offener Sie mit Ihrem Wissen umgehen und je transparenter Sie sich darstellen, desto mehr Vertrauen bauen die Kunden auf. #contentmarketing #euf Klicken Sie um zu Tweeten

22. Ein Tag im Leben eines Designers. Oder eines Praktikanten. Oder der Personalabteilung. Wenn Ihr Unternehmen bereits gewachsen ist, dann haben Sie umso mehr Futter für Ihren Blog und die Leser erhalten eine neue Perspektive. Lassen Sie jemand anderem aus Ihrem Team schreiben, geben Sie die Feder für einen Beitrag ab. An die IT-Spezialistin, die erklärt, worauf Kunden achten müssen oder an Ihren internen Grafikdesigner, der die Leser durch einen typischen Tag aus seiner Perspektive führt. Sprachlich können Sie im Anschluss daran feilen, wenn der Blogneuling etwas ungeübt in die Tasten haut. Diese Art von Content unterstützt im Übrigen auch Ihr Employer Branding.

23. Zeigen Sie Best Practices aus Ihrer Branche. Was Sind gute Beispiele und was können Sie und Ihre Zielgruppe daraus lernen? Ranglisten funktionieren auch ganz wunderbar. Wir haben bereits 2015 im Netz gewühlt und die damals besten Social-Media-Kampagnen mit Lerneffekt zusammengetragen.

24. Werfen Sie einen Blick zurück. Historisches aus Ihrem Unternehmen oder – vor allem wenn Sie noch keine 85-jährige Firmengeschichte aufweisen – Historisches aus Ihrer Branche kann spannend sein! Ein Throwback funktioniert nicht nur donnerstags #throwbackthursday.

25. Berichten Sie über ein Event, dass Sie besuchen. Oder selbst organisieren. elsch&fink war dieses Jahr zum Beispiel auf der re:publica und hat dort nicht nur allerhand gelernt, sondern auch einiges erlebt. Eventberichte bieten Platz für fachlichen Input, Meinungen, Diskussionen und Anekdoten – eine bunte Mischung und gefundenes Futter für Ihren Blog.

26. Hören Sie zu, wo den Nutzern zu einem bestimmten Thema der Schuh drückt – das tun Sie hoffentlich ohnehin bereits. Aber auch online können Sie aktiv nach diesen Informationen suchen: Wo wird zu dem Thema diskutiert? Gibt es Facebookgruppen oder Amazon-Rezensionen? Gibt es Fragen, die dort häufig gestellt werden? Welches Thema scheint den Nutzern unter den Nägeln zu brennen? Wo gibt es Wissenslücken? Genau da setzen Sie mit Ihrem Content an.

27. Für Social Media: Sie haben einen kuriosen Schnappschuss, den Sie teilen möchten? Bitten Sie Ihre Follower um die Bildunterschrift. Das regt zur Interaktion an und löst im besten Fall viele witzige Kommentare aus. Lustige Outtakes und Behind the Scenes sind gerne gesehen.

28. User Generated Content-Kampagnen. User Generated Content, sprich Inhalte, die Ihre Nutzer erstellen, sollten Sie nicht nur im Falle einer Blockade in Ihr Marketing einbinden. Diese Inhalte steigern nicht nur das Vertrauen in Ihre Marke, das entstehende Gemeinschaftsgefühl stärkt die Bindung zu Ihnen und erhöht die Interaktion. Allerdings sollten Sie diese Kampagnen mit äußerster Sorgfalt und Bedacht kreieren, weil Sie keine Kontrolle darüber haben, welche Inhalte die Nutzer bereitstellen. Das hat erst kürzlich die DHL mit Ihrer Social-Media-Kampagne erfahren müssen, in der sie die Fans zu einem Fotowettbewerb aufforderte. Viele Nutzer nahmen das zum Anlass, Ihren großen Unmut über das Unternehmen zu bekunden. Fotos von Paketen zugestellt in Mülleimern, DHL-Wagen, die den Bürgersteig blockieren und vieles mehr waren das Ergebnis, das seit dem bei Twitter und Facebook verewigt ist.

Wir hoffen, Sie sind beim Lesen das ein oder andere Mal unruhig auf Ihrem Stuhl hin- und hergerutscht, weil in Ihrem Kopf gerade die ersten Ideen zünden und es Ihnen in den Fingern juckt, drauf los zu tippen und neuen Content zu erstellen. Worauf warten Sie noch?

 

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Über den Autor
Simone Gerhardt

Simone Gerhardt

hat ihren Master der digitalen Medienkommunikation an der RWTH Aachen absolviert, um im Anschluss für elsch&fink im Bereich Text, Konzeption und Social Media tätig zu werden. Die Vorliebe für sprachliche Feinheiten und den digitalen Wahnsinn begeistern sie für ihre Arbeit im Onlinemarketing.

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