Bloggen oder nicht bloggen – das ist hier die Frage

Eine Frage, die wir sehr häufig von Kunden hören: „Wieso sollten wir denn einen Blog schreiben? Was sollte das nützen?“ Schließlich ist die Webseite aussagekräftig genug und Social Media wird auch betrieben. Ist da ein Blog nicht vollkommen überflüssig?

Klare Antwort: Nein. Ein Blog nützt eine ganze Menge. Von Kommunikation bis Suchmaschinen – wir erklären, warum Blogs so wertvoll sind.

Kommunikation

Ein Corporate Blog – also ein Blog, der einem Unternehmen angehört – bietet viel Platz für Kommunikation und stellt einen kreativen Weg dar, um mit Zielgruppen in Kontakt und Austausch zu kommen.

Aber nicht nur Zielgruppen und potenzielle Kunden, auch die eigenen Mitarbeiter gehören zur Leserschaft. Schließlich sind diese berechtigterweise neugierig, was im Unternehmen so vor sich geht. Gerade in größeren Unternehmen wissen nicht alle Mitarbeiter, was in den anderen Abteilungen los ist.

Zudem ist ein Blog eine spannende Informationsquelle für Bewerber, die sich gerne einen tiefergehenden Eindruck von ihrem Wunscharbeitgeber machen möchten.

Futter für die Suchmaschinen

Die Inhalte einer Webseite sind meist statisch. Sie ändern sich kaum oder nur sehr unregelmäßig – bedauernswerterweise. Für Suchmaschinen, die eure Webseite erfassen, ist dies weniger schön. Sie freuen sich nämlich über frischen, einzigartigen Content.

elsch&fink - Bloggen oder nicht bloggen

Zum Dank kann euer Ranking-Faktor in den SERPs (Suchergebnissen) steigen. Das führt zu einer besseren Auffindbarkeit eurer Webseite und somit auch zu mehr Besuchern.

Ein Blog ist ideal als Lieferant für frischen Content, da er unbegrenzt Platz bietet und – anders als die Webseite – nur für eben diesen zuständig ist.

Ein Blick hinter die Kulissen

Eines darf ein Blog auf keinen Fall sein – eine Werbeplattform. Unser aller Alltag ist ohnehin schon so werbebelastet, dass ein Unternehmensblog, der seine Dienstleistungen und Produkte offen anpreist, erst gar nicht gelesen wird.

Aber worüber soll dann berichtet werden? Das Schlüsselwort lautet hier Authentizität. Eure Leser blicken gerne hinter die Unternehmenskulissen. Echte Einblicke in den Firmenalltag sind interessant und schaffen Nähe.

Die Themenauswahl kann hier gerne breit gefächert und hierarchieübergreifend sein.

Ihr habt neue Praktikanten oder Mitarbeiter im Team? Perfekt, lasst sie zu Wort kommen und ihre eigenen Erfahrungen schildern. Das müssen nicht zwangsläufig fachlich hochtrabende Themen sein. Ein Bericht über die ersten Tage im Unternehmen oder witzige Büro-Anekdoten werden immer gerne gelesen.

elsch&fink - Blogs geben Einblicke hinter die Kulissen

Ebenfalls spannend sind Bereiche, in die man als Otto Normalverbraucher normalerweise keine Einsichten bekommt. Wie funktionieren beispielsweise die Abläufe in der Versandabteilung? Wofür ist die Marketingabteilung zuständig? Macht der Chef wirklich als Letzter Feierabend?

Die Themenpalette ist bemerkenswert groß – von Alltagsgeschichten bis hin zu gehobeneren Sachverhalten.

Mehr Mensch als Marke

In der heutigen Zeit wollen Kunden wissen, wer hinter einer Marke steckt. Lässt ein Unternehmen durchscheinen, dass es nur auf Profit aus ist, macht es sich keine Freunde.

Werden jedoch die Menschen gezeigt, die für eine Marke und ein Unternehmen stehen, wird Glaubwürdigkeit vermittelt. Der Kunde wünscht sich Vermenschlichung, eine Marke „zum Anfassen“.

Lust auf Mehrwert

Neben Alltagsstories sind Themen mit Mehrwert bei Lesern besonders beliebt.

Soll heißen: Teilt euer fachliches Know-how. Ihr solltet die Chance nutzen, euch als Experte zu positionieren und eure Kompetenzen kommunizieren. So wird Glaubwürdigkeit transportiert und das Vertrauen im Kunden wächst.

Seid ihr zum Beispiel Betreiber eines Restaurants, dann erklärt doch einmal, wie man schnell und einfach Muscheln öffnet. Ihr führt eine KFZ-Werkstatt? Lasst eure Leser an eurem Arbeitsalltag teilhaben und schildert, wie ihr am effektivsten einen Blechschaden beseitigen könnt. Schließlich seid ihr Profis auf diesem Gebiet.

Blogartikel, die fachliches Wissen thematisieren, sind informativ und lehrreich – besonders für Laien.

Spaß für Kunden

Das Unternehmen Ritter Sport hat schon längst erkannt, dass direkte Kundenkommunikation viel gewinnbringender ist, als jede noch so kreative Werbekampagne – und kostengünstiger ist sie auch.

Der Ritter Sport Blog  lädt den Leser zum Mitmachen ein und vermittelt so Nähe und Vertrauen. Vor einiger Zeit wurde auf dem Blog eine Abstimmung zu einer neuen Schokoladensorte ins Leben gerufen. Die Leser waren begeistert und kamen der Aufforderung zur Abstimmung nur zu gerne nach. Die Siegerschokolade – Hafer + Banane – war übrigens innerhalb einer Woche ausverkauft.

Exkurs: Der oder das Blog?

Das Wort Blog gehört zu den vielen Wörtern, deren Wurzel nicht der deutschen Sprache entstammen und wirft deshalb in Sachen Artikel Fragen auf. Wie heißt es denn nun? Der oder das Blog? Antwort: Beides ist erlaubt.

Das Wort Blog ist eine Kürzung von Weblog, eine Verschmelzung von Web und Logbuch.

Wir sagen zwar das Web und das Logbuch, weshalb das Blog grammatikalisch korrekt wäre – aber der Blog ist ebenfalls zulässig. Letztendlich ist es eine reine Geschmacksfrage.

elsch&fink - Warum bloggen?

Bloggen macht Laune

Einmal mit dem Bloggen angefangen, werdet ihr schnell merken, dass es unheimlich Spaß macht. Zunächst mag das Verfassen von Artikeln noch etwas fremdartig wirken, das legt sich aber schnell und die Blogposts werden euch immer schneller von der Hand gehen.

Kommen dann die ersten Reaktionen von Lesern, in Form von Likes, Kommentaren und geteilten Inhalten, steigt die Motivation immens.

Wanted: Fähiger Schreiberling

Schreiben ist nicht jedermanns Sache, zugegeben.

Solltet ihr von euren eigenen textlichen Qualitäten nicht sonderlich überzeugt sein, könnt ihr einen talentierten Mitarbeiter mit der Aufgabe des Schreibens beauftragen.

Die Betrauung einer Agentur bietet sich ebenfalls an – dort finden sich Texter mit Erfahrung, die sich euren individuellen Wünschen annehmen.

Wie ihr seht, ist ein Blog eine lohnenswerte Angelegenheit. Scheut nicht vor dem Projekt zurück. Auch wenn es sich nach viel Arbeit anhört, ist der Nutzen pures Gold wert. Bezieht in jedem Fall eure Mitarbeiter mit ein, sie sind eine Quelle an Ideen und Feedback.

Zur Inspiration könnt ihr euch den Blog von Daimler anschauen. Hier posten Mitarbeiter über alle möglichen Themen – nicht nur über die neue E-Klasse.

Nicht zuletzt möchten wir euch natürlich auch unseren elsch&fink-Blog ans Herz legen. Stöbert doch mal, wir decken ein buntes Potpourri an Themen ab. Wir berichten aus dem Arbeitsalltag, über unsere Mitarbeiter und teilen unser Know-how.

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Über den Autor

Jana Viefhues
Junior Account Managerin - mit Herzblut.

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