Das neue Handout

Das neue Handout ­– ein bergiges Stück Kunst

Es repräsentiert Unternehmen und Leistung. Beliebt als Werbemedium sollten Text und Bilder in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Wichtige Inhalte verdienen es, prominent platziert zu werden und ein logischer Aufbau darf auch nicht fehlen. So viel zur Theorie, auf geht’s in die Praxis der Mediengestaltung. Gesucht wird ein cooles Handout für unsere Kunden, das elsch&fink widerspiegelt. Unser Charakter in einem Stück Papier? Challenge accepted!

Eine Kreativphase und fünf Ideen weiter, entstand die Überlegung eines Falt-Flyers. Erfunden habe ich diese Art Falz zwar nicht, aber vor einiger Zeit schon erfolgreich in meiner Facharbeit verwendet. Diente mir der zackige Flyer vor kurzem noch als Handout für einen fiktiven Longboard-Shop, ist er heute das Gipfelstürmer-Handout schlechthin.

Welcher Gipfel wird gestürmt?

Unser Team fand die Falzart auf Anhieb interessant und ungewöhnlich. Einige hat es an eine bergige Landschaft erinnert und schon bald wurde vom nächsten Ski-Urlaub geträumt. Bergauf sollte es aber auch in Sachen Flyer gehen. Die Basis für unsere erste Kampagne stand. Ein spektakuläres Bergbild war schnell gefunden und die Ära der Gipfelstürmer-Kampagne begann. Eine gute Grundlage, mit der ich ein geschmeidiges Design entwerfen konnte.

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Aller Anfang ist bergig

Knifflig wurde es direkt nach Auftakt der Challenge, als es um die Größe des Handouts ging. Eine Masse an Faktoren galt es zu beachten: Wie viele Nutzen passen später auf einen Bogen? Funktioniert das Falzprinzip noch bei willkürlichen Maßen? Passen alle nötigen Informationen auf den Flyer? Bleibt noch Platz für gestalterische Elemente? Ab welcher Größe ist der Flyer plötzlich zu klein oder gar zu groß?

So einige Dummys gingen drauf, doch was lange währt, wird endlich gut. Mit dem Sprichwort hatten meine Lehrer sogar recht. Das Dokument war schnell angelegt und die Gestaltung fiel mir leicht. Viel weiß, cyan hier und cyan da, ein Stück Berg dort. Designelemente wurden ins rechte Licht gerückt und zusätzliche Tipps und Tricks meines Ausbilders machten alles zu einer runden Sache.

Expedition geglückt

Das Team versammelte sich, als fünf Entwürfe standen. Agiles Treiben herrschte. Dummys wurden genau unter die Lupe genommen, Pro- und Kontraargumente abgewogen und fleißig überlegt, bis am Ende der beste Entwurf auserkoren wurde.

Auch die Papierwahl war ein großes Thema: Exklusives und ungewöhnliches Papier sollte es sein. Potenzielle Kunden sollten die steile Landschaft spüren, wenn das Handout zwischen den Fingern gleitet. So entschieden wir uns für “Extra Feel Plus” mit 135g, ein weißes, feines und dennoch unebenes Papier – bergig eben. Dazu möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei Herrn Kappl von Freytag & Peterson GmbH &Co. KG bedanken, der uns dieses tolle Papier empfohlen hat.

Der Inhalt macht’s

Das Äußere wäre nur halb so viel Wert ohne den Inhalt. Ein großes Lob geht an Tina, die den malerischen Text für unser Gipfelstürmer-Handout geschrieben hat. Sie lässt den Leser auf Wanderschaft gehen und die guten Aussichten für das eigene Unternehmen selbst entdecken. Spielerische Worte im Einklang mit der Idee des Bergsteigens. Das neue Handout – ein Kunstwerk für sich.

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Über den Autor

Melissa Unkelbach

Auszubildende zur Mediengestalterin

1 Kommentar

  • Celina on 27. Januar 2016

    Das Handout ist wirklich toll!
    Ein richtiger Hingucker 🙂

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