Das WordCamp Köln 2016

Am 29. Oktober 2016 haben wir uns auf den Weg gemacht zum WordCamp Köln. Das Ereignis war in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes für uns. Es war zum einen unser erstes Wordcamp, zum anderen waren wir Bronze-Sponsor der Veranstaltung und manche von uns hatten vorher noch kein Barcamp besucht.

Aber fangen wir von vorne an:

Wir sind um sage und schreibe 05:40 Uhr aufgestanden, um zum Barcamp nach Köln zu reisen. Dort sind wir von der WordPress Community direkt sehr freundlich und offen empfangen worden. Deshalb haben wir auch keine Hemmungen gehabt, uns direkt auf das Frühstücksbuffet zu stürzen.

 

Hier zu sehen: Der Sessionplan des Wordcamps Cologne 2016, welches als ein Barcamp organisiert war.

 

Nach dem Frühstück wurden die Sessions geplant. Natürlich nicht, bevor sich jeder vorgestellt hatte. Dazu sollte jeder seinen Twitter-Account nennen und drei Hashtags für diesen Tag. Der #wordcamp war anscheinend verboten. Das haben wir wohl verpasst, ergibt aber irgendwie Sinn. Tja, dann mussten wir auch erstmal eröffnen, dass wir privat gar keinen Twitteraccount haben. Macht nichts – wir haben ja einen Firmenaccount. Und wir waren da auch nicht die einzigen. Generell waren die Hashtags sehr kreativ und reichten von #wirsindneuhier bis #massage.

Dann zur Sessionplanung. Kurz vorab zur Erklärung: Ein Barcamp ist eine Unkonferenz und deshalb werden die Vortragsthemen erst an diesem Tag gemeinsam entschieden. Das lief so ab, dass jeder, der wollte, einen Vorschlag zu einem Vortragsthema unterbreiten konnte und per Handzeichen abgestimmt wurde, ob an dem Thema Interesse bestand. Wie praktisch, somit läuft man auch nicht Gefahr, spätestens beim zweiten Vortrag einzuschlafen, da man dementsprechend auch nur an Sessions teilnimmt, die einen wirklich interessieren. Die insgesamt 28 Sessions – aufgeteilt auf vier Slots – waren schnell vergeben.

So, nun sollte es losgehen. Die erste Session konnten wir allerdings nicht mitverfolgen, da wir uns freiwillig für den Check-In Counter gemeldet hatten.

 

 

Hier zu sehen: Die französischen Bulldoggen von Carole Olinger. Sie haben, zur Freude aller, auch am Wordcamp Cologne 2016 teilgenommen.

 

Wirklich helfen kann man das zwar nicht nennen, aber die drei französischen Bulldoggen von @caroleolinger haben zumindest eine Streicheleinheit bekommen. Ok, vielleicht auch mehrere Streicheleinheiten.

 

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Session WordPress Sicherheit und Hosting

Als zweite Session haben wir uns für das Thema WordPress Sicherheit und Hosting entschieden. Dies war auch direkt eines unserer Highlights an dem Tag. Marc Nilius (@marcnilius) erklärte, warum Seiten gehackt werden und zwar nicht zielgerichtet, sondern automatisch und was genau passiert, wenn sie gehackt worden sind.

Unser Fazit:

  1. Wähle ein sicheres Passwort mit mindestens 12 Zeichen (bitte nicht den Familiennamen der Mutter oder den Namen des ersten Haustieres).
  2. Trenne deine Benutzer in Admin und Redakteur. Auch wenn du deine Seite allein betreust. Nur mit dem Redakteur wird die Seite verwaltet.
  3. Bleibe aktuell durch Updates, auch wenn sie kostenpflichtig sind.
  4. Erstelle eine regelmäßiges Backup auf einem anderen System.

 

Session Backlinkaufbau mit Bildern

Die zweite Session von Marco Verch (@wuestenigel) rund um das Thema Backlinkaufbau mit Bildern zeigte eine Vorgehensweise, wie man zum einen Kenntnis davon erlangt, ob eigene Bilder unerlaubt kopiert und verwendet werden, und zum anderen, wie die “Nutzer” dazu aufgefordert werden können, auf das Originalbild zu verlinken.

Interessant war, dass die Meinungen auseinander gingen, auf welche Art die Nutzer aufgefordert werden sollten, auf das Originalbild zu verlinken. Nett sein oder nicht, war die Frage? Die Frage wurde in der Session nicht eindeutig beantwortet und bleibt jedem selbst überlassen. Wir empfehlen erst die freundliche Art und Weise, da die meisten einer Bitte bereits nachgekommen.

Aus der Session haben wir zusätzlich mitgenommen, dass Bilder keinen Duplicate Content darstellen. Duplicate Content ist, wenn auf einer oder mehreren Webseiten identischer Inhalt geboten wird. Google sieht es als unfaire Verhaltensweise an, wenn bewusst identischer Content auf unterschiedlichen URLs dupliziert wird. um das Ranking zu beeinflussen. In diesem Fall kann es zu Abstrafungen durch Google kommen. Deshalb sollte Duplicate Content vermieden werden.

 

Hier zu sehen: Die Session zur Keywordrecherche- und analyse beim Wortcamp Cologne 2016

 

Keywordrecherche

Die Session zur Keywordrecherche von Silvio Endruhn (@endruhn) zeigte sehr anschaulich, dass Keywordrecherche und Keywordanalyse zwei unterschiedliche Dinge sind. Bedeutet: Zuerst ist das Keyword zu recherchieren, z.B. anhand Google Trends, wobei hier Wörter und Wortkombinationen, aber auch ganze Texteinheiten recherchiert werden können. Bei der darauf aufbauenden Keywordanalyse werden die ermittelten Suchbegriffe hinsichtlich des Suchverhaltens, der Mitbewerber und den Erfolgsaussichten bei der Verwendung überprüft. Bei der Analyse kann man sich durch verschiedensten Tools unterstützen lassen.

Dann mussten wir schon das WordCamp verlassen, da wir uns auf die Heimreise nach Münster begeben mussten. Dadurch haben wir leider die Aftershowparty versäumt, die ja – zumindest haben wir uns das sagen lassen – legendär sein sollen. Legendär war allerdings auch, wie müde und kaputt wir waren nach dem geballten Input, den wir den ganzen Tag erhalten haben.

 

Hier zu sehen: Melissa, auf der Rückfahrt vom Wortcamp Cologne 2016.

 

PS: Das WordCamp ist immer erst beendet, wenn man darüber gebloggt hat. Diesen Satz haben sich wohl viele Teilnehmer gemerkt. Da wir hiermit über das WordCamp gebloggt haben, ist auch für uns das WordCamp Cologne beendet. Schade eigentlich. Aber wie sagt man so schön: Nach dem WordCamp ist vor dem WordCamp.

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Über den Autor

Judith Adler
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