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Die Zeit vergeht wie im Flug – ich verabschiede mich!

In Ausbildung & Praktikumvon PraktikantenSchreiben Sie einen Kommentar

Jetzt sitze ich hier vor einem weißen Blatt Papier, äh, ich meine natürlich Google Doc, und überlege, wie ich die letzten vier Monate zusammenfassen soll. Wer meinen Intro-Artikel gelesen hat, kennt mich bereits und weiß, dass ich mich seit Oktober stolz ein Teammitglied von elsch&fink nennen darf. Leider ist die Zeit so schnell verflogen, dass mir nichts anderes übrig bleibt, als die aufregende und lehrreiche Zeit Revue passieren zu lassen. Dann legen wir mal los.

Aller Anfang ist aufregend

Nervös bin ich an meinem ersten Arbeitstag die Treppen in den fünften Stock hoch gelaufen (mittlerweile nehme ich lieber den Aufzug). Oben angekommen und leicht aus der Puste wurden mir die Räumlichkeiten gezeigt und die ein oder andere Etagen-Regel mit auf den Weg gegeben. Mein Arbeitsplatz zwischen meinen beiden Kolleginnen fand ich von Anfang an klasse. Ich war immer der Augenkontakt in hitzigen Diskussionen, ob Wort A sich nicht doch ein klein wenig besser als Wort B anhört. Obwohl sich in Simones und meinem Sichtfeld immer Penelope, der Agentur-Flamingo, breit machte…

Der Sprung ins kalte Wasser

Die Devise, Neulinge ab und an ins kalte Wasser zu werfen, fand auch bei mir ihre Anwendung. Direkt am ersten Tag war ich bei einem Kundenmeeting dabei. Als ich dann vom Kunden nach meiner Meinung gefragt wurde, nahm mein Gesicht so langsam die Farbe einer Tomate an. Und das war nichts gegen den Vorschlag von Michael zwei Wochen später. Ich sollte bei der Gründungswoche in Münster einen Vortrag über gute Texte fürs Web halten. Gesagt, getan. Natürlich nicht ohne ein flaues Gefühl im Bauch. Gerade für die Erfahrungen bin ich aber besonders dankbar, da es ein gutes Gefühl ist, zu wissen, persönliche Herausforderungen gemeistert zu haben.

Weihnachtsfeier, Plätzchen und Co.

Als es so langsam Richtung Weihnachten ging, erreichten die Plätzchenvorräte ein neues Rekordniveau. An das Weihnachtsessen inklusive Burger und Schokotörtchen muss ich auch immer noch denken. Ich kann mich also über die Verpflegung während meiner gesamten Praktikumsdauer nicht beschweren. Um vom ganzen Schmaus abzukommen, möchte ich noch das Weihnachts-Event im Escape Room erwähnen. Auch wenn der Escape Room im letzten Jahr besser gewesen sein soll, haben wir das Geheimnis um Marianne von Eigelstein, eine der berüchtigsten Schatzjägerinnen vergangener Tage, erfolgreich gelüftet. Und es hat echt Spaß gemacht, meine Arbeitskollegen auch einmal außerhalb des Büros zu erleben!

Keine Spur von typischen Praktikantenaufgaben

Ich habe mich ab dem ersten Tag willkommen gefühlt und nicht den Eindruck vermittelt bekommen, nur die Praktikantin zu sein. Kaffee kochen steht sowieso nicht auf dem Plan – das wurde mir direkt beim Bewerbungsgespräch gesagt. Besonders interessant fand ich zum Ende des Jahres hin die Akquise neuer Kunden. Ich konnte bei Kundengesprächen Erfahrungen sammeln und habe auch sonst viel dazu gelernt. Vor allem weiß ich jetzt, woran ich Spaß habe und was mir noch schwer fällt.

Bei den Ideen für Social-Media-Posts konnte ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, Blogbeiträge zu schreiben finde ich mindestens genauso spannend. Ich hatte vor dem Praktikum zwar eine ungefähre Ahnung davon, was es mit Ads, Suchmaschinenoptimierung und Co. auf sich hat, die praktische Umsetzung war aber noch Neuland für mich. Glück für mich, dass meine Aufgaben so vielfältig waren und ich in jeden Bereich hineinschnuppern konnte. Eigentlich gab es nichts, was ich total uninteressant fand, auch wenn der Blognewsletter vielleicht nicht in meine Top 3 fällt.

Die Fallen des Uni-Sprechs

Ich musste mich aber erst noch daran gewöhnen, aus der Unternehmensperspektive zu schreiben. In der Uni wird einem das nämlich regelrecht abgewöhnt. Schreiben aus der Wir-Perspektive und Aktiv ist in der Uni ein No-Go, hier in der Agentur aber gang und gäbe. Ganz schön ungewohnt am Anfang, aber irgendwann hatte ich den Dreh dann raus.

Aller Abschied ist schwer

Jetzt sitze ich hier und habe kein leeres Dokument mehr vor mir. Ich bin um einige neue Erfahrungen, Kekse und tolle Arbeitskollegen reicher und verabschiede mich schweren Herzens. Auf Wiedersehen!

Übrigens: Wenn Sie auch kurz vor Ihrem letzten Arbeitstag stehen und Ihnen nicht die richtigen Worte einfallen, hilft Ihnen unser Abschiedsmail-Blogbeitrag bestimmt weiter.

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