So erhalten Sie eine Google Penalty

How Not To: Wie Sie in 7 einfachen Schritten eine Google-Abstrafung erreichen

In SEO von Frauke ReimringerHinterlasse uns einen Kommentar

Abstrafungen durch Google, sogenannte Penalties, waren vor wenigen Jahren noch an der Tagesordnung; und das nicht nur in obskuren SEO-Gefilden. Man könnte meinen, heutzutage optimieren alle SEOs ihre Webseiten sauber und richtlinienkonform. Dennoch gibt es immer noch Webmaster, die nicht sicher sind, was sie tun sollen oder einfach auf alten Käse hereinfallen.

Für alle, die Ihr Wissen erweitern, auffrischen oder einfach nur unterhalten werden möchten, setzen wir unsere beliebte “How-not-to” Reihe fort und erklären Ihnen, wie Sie in sieben Schritten ganz sicher die rote Karte von Google kassieren und Ihre Seite nicht mehr gefunden wird.

Achtung: Dieser Beitrag kann unter Umständen an der ein oder anderen Stelle Spuren von Ironie enthalten. Vielleicht trieft er auch nur so vor Ironie, man weiß es nicht, man munkelt nur.

Google Penalties: Viele Wege führen ins digitale Aus

Damit Sie auf jeden Fall nachvollziehen können, wie Sie ganz sicher von Google abgestraft werden, erklären wir Ihnen vorher, welche Arten von Penalties es gibt. Sie wissen ja: Keine halben Sachen – wenn schon falsch machen, dann bitte mit Schmackes. Sie erkennen eine Abstrafung daran, dass die Sichtbarkeit der Webseite rapide einbricht. Ein Blick in Google Analytics oder ein anderes Monitoring-Tool gibt schnell Aufschluss, bei einer manuellen Penalty informiert die Google Search Console zusätzlich.

Google zeigt Ihre Seite also nicht mehr in den Suchergebnissen an (oder ganz, ganz hinten), egal, wie eifrig Sie danach googeln. Und wenn Sie Ihre eigene Seite nicht mehr finden, trifft das auf alle anderen User auch zu. Bingo! Ziel erreicht, Sie haben sich ins digitale Aus katapultiert. Kleine Ausnahme: Als Folge eines Algorithmus-Updates kann es allerdings vorkommen, dass es zu starken, nicht beabsichtigten Veränderungen des Sichtbarkeitsindexes nach unten kommen kann. Nach einigen Wochen pendelt sich dann wieder alles ein, wenn es sich nicht um echte Penalties handelt.

Google unterscheidet zwischen einer algorithmischen Penalty und einer manuellen Penalty. Bei einer algorithmischen Penalty ist – wie der Name schon sagt – ein Update im Algorithmus von Google schuld, dass Ihre Seite aus dem Netz gefischt wurde und nun auf dem Trocknen zappelt.

Algorithmische Penalty: Unsichtbar durch automatische Sanktionen – juhu!

Automatisch verhängte Strafen von Google werden durch den Algorithmus verursacht. Google merkt also selbst, dass etwas nicht stimmt. Diese Penalties kommen teilweise unter den drolligsten Namen daher. Die Updates im “Algo” von Google (wie der Profi gerne sagt) heißen Phantom, Halloween, Penguin oder ganz schnöde Core Update. Alle Google-Updates gibt es hier im Überblick.

Google überprüft alle Webseiten automatisch mithilfe bestimmter Metriken, die wie ein Filter wirken. Erfüllt die Webseite gewisse Eigenschaften nicht, wertet Google die Webseite automatisch ab. Das bedeutet: Die Sichtbarkeit bricht ein, die Seite wird nicht mehr gefunden und alles geht den Bach runter. Oder nicht? Wie genau Sie es schaffen, dass Ihre Seite in Googles Keller landet und dort auf gar keinen Fall wieder heraus kommt, verraten wir Ihnen gleich.

Manuelle Penalties: Wenn Google persönlich durchgreift

Eine andere schöne Möglichkeit, seine Webseite unsichtbar zu machen, ist eine manuelle Penalty. Dabei macht sich ein Google-Mitarbeiter aus dem Webspam- oder Search-Quality-Team die Mühe, Ihre Webseite händisch zu überprüfen, wenn der Verdacht besteht, dass Sie gegen die Webmaster Guidelines verstoßen.

Google ist immerhin so nett, Ihnen vorzukauen, was Sie tun und lassen sollen, damit Ihre Seite gut rankt. Wenn Sie also konsequent gegen diese Guidelines verstoßen, können Sie sicher sein, dass Sie in den Genuss einer manuellen Penalty kommen. Wie Sie das auf jeden Fall hinbekommen und welche ollen SEO-Kamellen Sie dazu aufwärmen sollten, erfahren Sie jetzt.

1. Duplicate Content: Mit doppelten Inhalten Zeit sparen

Doppelt hält ja auf jeden Fall immer besser, stimmt’s? Und es macht alles so viel einfacher, besonders bei den Textinhalten. Dann spart man sich auch die lästige Schreiberei. Vor allem, wenn die Webseite aus vielen Unterseiten besteht, textet man sich ja einen Wolf, wenn man alles von Grund auf neu schreibt! Und woher soll man überhaupt die ganzen Ideen nehmen? Einfach Copy-Paste und ein paar Wörter ändern – fertig. Das sollte ja gerade bei Onlineshops auch besonders gut funktionieren und zeitsparend sein. Am besten kopieren Sie nicht nur den Text, sondern direkt den ganzen Aufbau der Seite, dann geht es noch schneller. Wenn Sie ganz gewitzt sind, schreiben Sie Ihre Texte im Idealfall bei anderen, fremden Webseiten ab, die gut zu dem Thema ranken. Wenn Sie hier an alles denken, kassieren Sie garantiert eine Abstrafung.

Der Google-Bot bekommt auf jeden Fall Wind davon, wenn Sie nicht überall Unique Content bereitstellen. Wenn er auf Ihrer Domain die ein oder andere exakte Dopplung findet oder eben auf der Webseite von der Konkurrenz, belohnt er Sie sicherlich mit einer Penalty.

Duplicate Content können Sie aber auch anders bereitstellen. Es kann auch die URLs betreffen, wenn ein und derselbe Inhalt auf Ihrer Website unter mehreren URLs aufrufbar ist. Häufig ist es der Fall, dass die Weiterleitungen nicht korrekt sind, sodass die Webseite unter “www.domain.de” sowie ohne “www” abrufbar ist, oder auch gerne unter “http” und “https”. Unterschiedliche URLs, gleiche Seiteninhalte – Duplicate Content steht! Aber diese Art von internem Duplicate Content führt nicht allein zur Abstrafung, Sie müssen sich also schon mehr Mühe geben. Auch wenn eine Webseite über mehrere Domainnamen erreichbar ist und Sie keine 301-Weiterleitung auf die Hauptdomain einrichten, haben Sie es mit Duplicate Content zu tun.

Wenn Sie also sicher eine Penalty kassieren möchten, sollten Sie doppelte Inhalte im großen Stil bereitstellen, damit Google auch wirklich denkt, dass Sie den Bot betrügen möchten und aus böswilliger Absicht handeln. Dann gibt es auch tatsächlich eine rote Karte.

Google Abstrafung für Ihre Webseite

2. Schlechte Inhalte: Versteckte Texte, Keyword-Spamming & Co

Wenn Ihnen nichts mehr einfällt für die Texte auf Ihrer Seite, Sie aber noch unbedingt Keywords unterbringen müssen, ist es am einfachsten, Sie arbeiten mit versteckten Texten und Keywords. So klappt es auch garantiert mit der Penalty. Sie mogeln einfach noch am Ende der Seite ein paar Keywords dazu, in Stichpunkten oder schön unauffällig im Footer.

Ganz besonders angenehm sind diese Keyword-Ansammlungen, wenn Sie zum Beispiel als Dienstleister für verschiedene Städte ranken möchten. Dann können Sie einfach wild die Städtenamen plus die jeweilige Dienstleistung aufzählen. Wenn Sie “Digitalagentur Münster Digitalagentur Dortmund Digitalagentur NRW Digitalagentur Osnabrück” und so weiter einfach auf die Seite klatschen, findet der Google-Bot diese Keywordkombinationen und wertet die Seite direkt ab, Abstrafung garantiert. Perfekt! Wenn Sie pro Stadt eine eigene Unterseite erstellen, meckert Google allerdings nicht.

Für verborgene Texte gibt es ein paar besonders reizvolle Kniffe: weißer Text auf weißem Hintergrund, Schriftgröße null oder Texte hinter einem Bild. So sind die keywordlastigen Texte für das Auge der Besucher unsichtbar, aber für die Suchmaschinen erkenntlich – ein Traum! Bei verborgenen Links funktioniert das übrigens ebenfalls: Einfach ein unauffälliges Zeichen wie einen Bindestrich oder einen Punkt verlinken. Das merkt der User nicht, Google aber schon, die Seite wird abgewertet und Sie laufen zielstrebig auf die Abstrafung zu.

3. Gekaufte Links: Schnell, billig und verboten

Links kaufen, na klar! Schneller kommt man ja kaum an Backlinks – und an die Abstrafung. Oder Linktauschprogramme, das geht auch noch schnell und unkompliziert. Organischer Linkaufbau dauert meist ewig, gerade am Anfang nach dem Launch einer Seite sollte man ein bisschen Starthilfe geben, oder? Ein Link ist ja immerhin eine Empfehlung für eine Seite.

Wenn man einfach richtig viele Links ins Linkprofil reinknallt, läuft der Google-Bot Amok und straft Ihre Webseite ab. So erhält Ihre Seite ganz sicher keinen dicken Offpage-Boost! Im Gegenteil, die Webseite fällt in den SERPs ganz von allein nach hinten oder taucht gar nicht mehr auf. Willkommen in der Welt der Abstrafung!

Google ist so schlau und kann zwischen guten und schlechten Backlinks unterscheiden. Es gilt also nicht: Link ist Link, und je mehr davon, desto besser. Wenn Sie sich das vor Augen halten, kommen Sie sicherlich in den Genuss einer Penalty. Wenn Sie besonders gründlich sein wollen: Im Ausland kann man Links richtig günstig erwerben, da lohnt es sich, einmal ordentlich zuzuschlagen und das Linkprofil der Webseite prall zu füllen, um den Google-Bot zu ärgern.

4. Gleiche Ankertexte für Links: “Hier klicken”

Gleiche Linktexte sind auch eine feine Sache, um bei Google eine Abstrafung zu riskieren. Auch wenn Sie vielleicht vermuten, dass es ja schließlich immer nur um ein Wort (oder auch mal zwei) geht – das kann ja kaum wichtig sein bei einem ganzen Webseitentext, oder? Pustekuchen. Es kommt nicht nur drauf an, wohin der Link führt, sondern der Linktext ist ebenfalls von großer Bedeutung für das Ranking. Er wird stärker gewertet als ein unverlinktes Keyword.

Damit Sie sich eine Penalty sichern können, ist es am praktischsten, wenn Sie alle Ankertexte mit “weiterlesen” oder “hier klicken” benennen. Dann sparen Sie ganz geschickt Zeit und Nerven und müssen sich nicht für jeden weiterführenden Link einen sprechenden Linktext ausdenken. Es ist ja schon mühsam genug, ausreichend viele Keywords im Text unterzubringen, dann kann man bei den Linktexten mal Fünf gerade sein lassen.

Wenn es Ihnen doch in den Fingern juckt und es unbedingt ein sinnvoller Linktext sein muss, dann tun Sie sich wenigstens den Gefallen und nehmen Sie überall den gleichen Ankertext bei allen Links auf externe Inhalte. Dann läuten bei Google wirklich alle Spam-Glocken. So kann die Suchmaschine die Inhalte der verlinkten HTML-Seite sicherlich nicht ausreichend auswerten und die Penalty ist in Reichweite.

Als Sahnehäubchen obendrauf können Sie dem User das Nutzererlebnis ganz bestimmt ordentlich vermasseln, wenn Sie überall gleiche oder nichtssagende Linktexte verwenden. Der geplagte Webseitenbesucher findet sich so nämlich garantiert viel schlechter zurecht. Wenn überall nur “hier” oder “weiterlesen” als Ankertext dient, können Sie sicher sein, dass nicht nur der Google-Bot sich die Haare rauft, sondern auch der Nutzer – und Ihre Webseite schneller wieder verlässt, als Sie gucken können. Sinkende Besucherzahlen tragen ja auch dazu bei, dass Ihre Webseite schlechter rankt – juhu!

5. Nur für den Desktop optimieren – von wegen mobile first

Bei uns in Europa wurden im letzten Jahr rund 38 Prozent aller Webseiten von einem Smartphone abgerufen, nicht vom Desktop. In Deutschland waren es 2018 ebenfalls mehr als 37 Prozent der User, die mobil online sind – Tendenz stark steigend. Da liegt es auf der Hand, die Webseite auch für mobile Endgeräte zu optimieren und nicht nur für den guten alten Rechner zu Hause.

Der geflügelte Ausdruck ist hier “mobile first”. Mit dem Mobile-First-Index bewertet der Google-Bot Suchergebnisse anhand von Informationen, die er auf der mobilen Version einer Webseite findet. Fehlt diese mobile Version vollständig, ist der Bot beleidigt und straft Ihre Desktopversion ab. Google relativierte die Aussage bei der Einführung des Indexes zwar und behauptete, dass nicht alle Webseiten sofort nach der Einführung auf die neue Methode umgestellt werden. Aber wenn Sie sicher sein wollen, jetzt oder zumindest in der Zukunft eine Penalty zu erhaschen, sollten Sie nicht zögern, Ihre Webseite weiterhin nur für den Desktop zu optimieren.

Sie können Ihre Füße doch nicht stillhalten und pochen auf eine Mobilversion? Auch dann können wir Sie mit Tipps versorgen, wie Sie es trotzdem schaffen, möglichst schlecht dabei abzuschneiden und vor allem den Nutzer zu verärgern, der ja – wie bereits erwähnt – auch durch viel oder wenig Traffic einen Teil zum Ranking beitragen kann. Sie erstellen zuerst die Mobilversion; und anschließend kostet es ja absolut keinen Mehraufwand, diese Version auf den Desktop zu übertragen, ohne jegliche Anpassung. Ihre Besucher werden sicherlich verärgert sein über nichtssagende Burger-Icons, nervige Aufklapp-Menüs und eine Rechts-oben-Navigation (statt links, wie man es beim Desktop erwartet). Alle unzufrieden, Ziel erreicht!

So werden Sie garantiert von Google abgestraft

6. Überoptimierung: Viele olle SEO-Kamellen auf einem Haufen

Die Überoptimierung einer Webseite in Googles Augen ist streng genommen eine Kombination aus bereits vorgestellten Maßnahmen, die Ihnen eine Abstrafung bescheren. Google hat aber für genau diese Kombination eine eigene Abstrafungsart aufgestellt: die Over Optimization Penalty. Wer übermäßig SEO-Maßnahmen durchführt, bekommt einen auf den Deckel.

Zu den Maßnahmen, die Sie sicherlich in eine Over Optimization Penalty hineinreiten, gehören vor allem Keywordstuffing, verborgene Links und Linktausch im großen Stil. Aber auch bei der internen Seitenstruktur können Sie zuverlässig in den Schlamassel geraten, wenn Sie beispielsweise die H1 mehrmals auf einer Seite verwenden, weil Sie denken: Viel hilft viel. Apropos Keywords: Wie Sie die Keywordoptimierung auch so richtig in den Sand setzen, erfahren Sie bei uns im Blog.

Generell können wir Ihnen raten: Wenn Sie kontinuierlich mehr Wert auf SEO als auf den Nutzer legen, können Sie sicher sein, dass Google Ihnen das übel nimmt. Wer nur an Algorithmen und Technik denkt und den User vernachlässigt, hat im Jahr 2019 ganz schlechte Karten. SEO mit Scheuklappen macht niemanden glücklich außer diejenigen, die unbedingt im Suchmaschinen-Aus landen wollen.

7. Weg vom Fenster: Brückenseiten und irreführende Weiterleitungen

Zum krönenden Abschluss unserer How-not-to-Tipps haben wir noch ein Schmankerl für Sie: die sogenannten Brückenseiten oder Doorwaypages. Mit einer solchen Seite können Sie als Webseiten-Besitzer Traffic auf Ihre eigentliche Inhaltsseite lenken. Für den Google-Bot ist eine Brückenseite aber kein Leckerbissen, im Gegenteil: Mit einer formschönen Brückenseite lösen Sie das Ticket für eine Abstrafung durch Google. Wer aus dem Index verschwinden will, sollte sich also an eine Doorwaypage halten.

Wenn Sie nun vor Ihre eigentliche Webseite eine Seite schalten und diese nach allen Regeln der Kunst mit SEO-Maßnahmen vollstopfen – das heißt, haufenweise Keywords und Links, damit der Bot die Seite auch wirklich findet – dann setzen Sie Ihr Ranking ganz sicherlich in den Sand. Google stuft die Qualität dieser Seiten stark herab, was offensichtlich gute Gründe hat, denn für Nutzer bietet die Seite absolut keinen Mehrwert. Sie ist nur eine hinterlistige Täuschung und der Google-Bot fühlt sich veräppelt.

Sollten Sie lieber einen Bogen um eine Abstrafung machen wollen, setzen Sie am besten auf eine Landingpage. Das ist zeitgemäßer und bietet spezielle Mehrwerte, genau auf die Zielgruppe zugeschnitten. Zusätzlich ist die Landingpage auf der Hauptseite verlinkt und der User wird nicht unbemerkt weitergeleitet.

Irreführende Weiterleitungen: ab ins Labyrinth

Kommen wir zum nächsten Thema: Irreführende Weiterleitungen. Vorab: Weiterleitungen sind nicht per se schlecht, sie können auch ohne böse Absicht daherkommen. Bei einem Relaunch oder Seitenzusammenführungen sind Weiterleitungen durchaus angebracht.

Um aber auf der dunklen Seite der Macht zu bleiben (denn da wollen Sie ja hin, stimmt’s?), können Sie zum Beispiel der Suchmaschine eine andere Version der Webseite zeigen als dem Nutzer. Dieser wird zu einer anderen Seite weitergeleitet, die sich stark von der Hauptseite unterscheidet. Der Nutzer wird enttäuscht, weil er Inhalte sieht, die er nicht gesucht hat, findet das doof und zieht beleidigt weiter. Oder Nutzern am Desktop wird eine ganz andere Version angezeigt als Usern mit Mobilgeräten. Letztere gelangen beispielsweise zu einer Spamdomain und ärgern sich. Diese Beispiele zeigen Ihnen, wie Sie es anstellen können, eine Abstrafung von Google zu kassieren. Google reagiert auf solche Täuschungen empfindlich ebenso wie die gepeinigten User und zack, ist Ihre Webseite weg vom Fenster.

Wie kommt Ihre Webseite da wieder raus?

Ihnen gefällt es nicht in Ihrer dunklen Penalty-Höhle? Schade. Also möchten Sie wissen, wie Sie es wieder auf Googles Spielfeld schaffen. Wir haben Ihnen den Unterschied zwischen manuellen und algorithmischen Abstrafungen bereits zu Beginn erklärt. Bei einer manuellen Abstrafung müssen Sie einen Reconsideration Request stellen. Das bedeutet, Sie machen brav Ihre Hausaufgaben und beheben alle Probleme, die Sie sich zuvor aufgehalst haben. Wenn Ihre Webseite sauber ist aus SEO-Sicht, legen Sie den Fall einem Google-Mitarbeiter vor. Dieser entscheidet dann, ob die Penalty aufgehoben wird oder nicht. So ein Reconsideration Request wird normalerweise zügig bearbeitet, drei Monate gelten schon als lang.

Haben Sie sich hingegen eine algorithmische Abstrafung eingebrockt, hat der Google-Algorithmus ja bereits erkannt, dass Sie Unfug angestellt haben. Daher lautet das Prozedere: aufräumen, saubermachen, abwarten und Tee trinken, bis Google Ihre Seite erneut besucht und bewertet, beziehungsweise ein Data Refresh stattfindet. Hier gilt: Die Sichtbarkeit kehrt nicht aus heiterem Himmel zurück, sondern langsam und allmählich.

Fazit: Schummeln lohnt sich nicht

Sie sehen also, mogeln, tricksen, schummeln und veräppeln lohnt sich nicht. Google bemerkt fast alles und die Nutzer ebenso. Vorbei sind die Jahre, in denen diese Maßnahmen gefruchtet haben und Sie ungeschoren davon gekommen wären. Die Google-Bots können sich immer mehr in Nutzer hineinversetzen und machen nicht nur Jagd auf Keywordfetzen, Code und technische Finessen. Wenn Sie von Beginn an Ihren gesunden Menschenverstand einschalten und Ihre Seite für die User optimieren, können Sie sich gar nicht so sehr in die Nesseln setzen, dass Ihre Seite aus dem Index fliegt.

Die Maßnahmen klingen vermeintlich wie Schnee von gestern, aber es gibt tatsächlich immer noch genug Webmaster, die Ihr Glück mit unlauteren Mitteln versuchen. Und selbst wenn Sie lässig abwinken können und sagen: “Ach, das weiß ich doch alles schon, das macht doch keiner mehr …” – ein bisschen Spaß beim Lesen hatten Sie doch, oder?

Über den Autor
Frauke Reimringer

Frauke Reimringer

ist studierte Diplom-Literaturübersetzerin und textet seit 2013 mit Leidenschaft. Seit August 2018 bereichert sie elsch&fink mit Textergüssen - und Kuchen. Ihre Vorliebe dafür, an Sprache herumzuwerkeln und mit Sprache etwas zu bewirken, hat sie in die Welt des Marketings geführt. Sie ist bei elsch&fink für die Bereiche Text, Konzeption und Social Media zuständig.

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