Ok Google, wie optimiere ich meine Webseite für die Sprachsuche?

Wir alle benutzen sie, aber keiner denkt so richtig darüber nach, wie es genau funktioniert – die Rede ist von der Sprachsuche. Eine Funktion, die noch vor wenigen Jahren in den Kinderschuhen steckte. Mittlerweile zücken wir schnell das Handy und fragen Google oder Siri mit dem iPhone. Auch Sprachassistenten wie Alexa oder Google Home liefern uns Suchergebnisse auf Zuruf. Wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wie muss ich meine Webseite optimieren, damit sie von Sprachassistenten gefunden wird? Inwiefern unterscheidet sich Voice Search von der herkömmlichen Suche?

Inhaltsverzeichnis:

Wer nutzt überhaupt Voice Search?
Allein zu Hause oder unterwegs – wo setzen User die Sprachsuche ein?
Welche Inhalte eignen sich für Voice Search?
So optimieren Sie Ihre Inhalte für die Sprachsuche
Ausblick: Was bringt die Zukunft mit Voice Search?
Fazit

Schauen wir uns zunächst an, wer überhaupt die Sprachsuche aktiv nutzt. Zunächst muss zwischen der Sprachsuche und der Sprachsteuerung unterschieden werden. Die Sprachsteuerung ist für Aufgaben am Gerät zuständig. Sie nimmt Befehle entgegen wie “Spiel Last Christmas von Wham!” oder “Nachricht an Mama schreiben”. Die SprachsuWie funktioniert Suchmaschinenoptimierung für die Sprachsuche?che deckt die klassische informationelle Suche ab, meist nach Fakten oder Produkten. Der Nutzer stellt eine Frage, auf die der Sprachassistent eine Antwort bereithält.

Ok Google! Und was ist mit Siri, Alexa und Co.?

Voice Search ist mittlerweile weitaus mehr als nur Google. Laut Statista ist Google in Deutschland zwar die meistgenutzte Suchmaschine mit einem Marktanteil von über 90 Prozent mit immer noch leicht steigender Tendenz, trotzdem gibt es weitaus mehr Sprachassistenten für die sprachbasierte Suche. Wirft man einen Blick auf den Bereich der Voice Speaker und Smart Speaker, befindet sich auf dem ersten Platz der Amazon Echo mit über 43 Prozent Marktanteil.

Apples Sprachassistent Siri profitiert von besonders großer Beliebtheit, weil er auch auf dem Smartphone und Tablet nutzbar ist (im Gegensatz zum Sprachassistent von Amazon). In Anbetracht der starken Verbreitung von Google in Deutschland überrascht es ein wenig, dass Siri den Google Assistant im Jahr 2018 überholt hat. Die Konkurrenz von Google – also Siri, Alexa und Cortana – griff übrigens bis vor kurzem ausschließlich auf die Suchmaschine Bing zurück, zusätzlich zu Plattformen wie Yelp oder Tripadvisor. Viele sind dennoch nicht mit Siri zufrieden, eben weil sie keine zufriedenstellenden Suchergebnisse liefert. Bing liefert teilweise andere, weniger aktuelle Suchergebnisse als Google. Daher gibt es seit kurzem die Möglichkeit, den Google Sprachassistenten auch auf dem iPhone zu nutzen.

Ein Blick auf die harten Fakten

Laut einer Studie von Yext verwenden in Deutschland 28 Prozent der Bevölkerung die Sprachsuche. Es sind hauptsächlich die 18- bis 34-jährigen, die von Voice Search Gebrauch machen. 44 Prozent gaben in der Umfrage von 2018 an, nach Unternehmen, Wegbeschreibungen, Produkten oder ähnlichen Informationen mithilfe von Sprachbefehlen zu suchen. Klick um zu Tweeten In der Altersgruppe der 35- bis 54-jährigen verwenden im Jahr 2018 rund 26 Prozent die digitale Sprachsuche. In der Altersgruppe über 55 sind es immerhin noch 19 Prozent, die sich bei ihrer Suche auf die Sprachsuche stützen.

Allein zu Hause oder unterwegs – wo setzen User die Sprachsuche ein?

Die US-Agentur Stone Temple hat sich unter anderem mit der Frage beschäftigt, wann die Sprachsuche zum Einsatz kommt. Die umfangreiche Befragung hat ergeben, dass fast 60 Prozent die Sprachsuche allein im stillen Kämmerlein benutzen, etwa 50 Prozent nutzen Voice Search, wenn sie im Büro alleine sind. Gleichermaßen beliebt ist die Verwendung gemeinsam mit Freunden zuhause. Nur weniger als 35 Prozent nutzen die Sprachsuche an Mobilgeräten in der Öffentlichkeit, beispielsweise in Bus und Bahn oder in Restaurants.

Die Studie von Yext legt die Art der Befehle und angefragten Informationen durch die Konsumenten ebenfalls offen. Die Top 5 zeigen deutlich, dass die Bandbreite der Verwendungsmöglichkeiten sehr groß ist. Sprachassistenten und Sprachsuchfunktionen werden für verschiedene Anfragen eingesetzt:

  • Musik abspielen (40 Prozent)
  • Wissensfragen, z.B. „Wie hoch ist der Eiffelturm?“ (39 Prozent)
  • Wettervorhersage (38 Prozent)
  • Erinnerungsfunktion (31 Prozent)
  • Personen anrufen (29 Prozent)

Außerhalb der Top 5 der Anwendungsfälle wird es besonders für Unternehmen interessant. Fast ein Drittel der Befragten gab an, Wegbeschreibungen zu Restaurants, Geschäften und anderen Lokalitäten abzurufen. Auch sonstige Informationen über Unternehmen fragen die Nutzer gehäuft ab, viele wickeln Onlineshopping über die Sprachsuche ab oder bestellen Essen. Diese Erkenntnis führt unweigerlich zu der Frage, welche Inhalte sich überhaupt für die Sprachsuche eignen.

Welche Inhalte eignen sich für Voice Search?Wie optimiere ich meine Webseite für die Sprachsuche?

Bei der Auswahl geeigneter Inhalte lassen sich zwei große Bereiche unterscheiden. Zum einen sind Fakten und Informationen ein großes Thema bei der Sprachsuche. Nutzer stellen Fragen wie “Wie hoch ist der Kölner Dom?” oder “Wie teuer ist eine Scheidung?”, die eine konkrete Antwort in der Form von Zahlen erfordern. Für die Antwort zieht sich Google die erforderlichen Informationen aus den Featured Snippets beziehungsweise aus der Websuche.

Zum anderen fragen User gerne nach lokalen Informationen. Immerhin ein Drittel der Sprachsuchen findet unterwegs statt. Die Nutzer suchen per Sprachbefehl nach einem Geldinstitut in der Nähe, nach der nächsten Pizzeria oder einem passenden Lieferservice. Mithilfe von Google Maps lässt sich der Suchende direkt zum gewählten Ort navigieren.

Gerade im Bereich der lokalen Informationen ist es von großer Bedeutung, bei welchen Plattformen Sie mit Ihren Informationen vertreten sind. Wenn Sie als Ladengeschäft oder Dienstleister keinen Eintrag bei Yelp oder Tripadvisor angelegt haben, existieren Sie für Siri einfach nicht. Oder wer keinen Google MyBusiness-Eintrag hat, wird bei der Suche per Sprachbefehl nach dem nächsten Burgerrestaurant eher schlecht als recht gefunden.

So optimieren Sie Ihre Inhalte für die Sprachsuche

Sie wissen nun, dass es wichtig ist, Ihre Webseite für die Sprachsuche zu optimieren, da immer mehr Menschen auf Voice Search zurückgreifen. Für ein Ranking bei Sprachsuchergebnissen sind andere Faktoren wichtig als bei der herkömmlichen Suche, wenn Sie am Desktop oder einem mobilen Gerät Suchbegriffe oder ganze Fragen eintippen. Welche Rankingfaktoren das sind und wie sich SEO für Voice Search von SEO für die herkömmliche Suche unterscheidet, das verraten wir Ihnen jetzt.

Sprachsuche per Smartphone: Mobile first

Beginnen wir bei den Grundlagen: Was schon für die herkömmliche Suche wichtig ist, gilt natürlich auch für die Sprachsuche, nämlich die Optimierung der Webseite für mobile Geräte. Nur wer seine Webseite responsiv gestaltet und seine Nutzer “mobile-friendly” empfängt, kann in den Suchergebnissen bei Google weiter oben auftauchen. Sie können ganz schnell und einfach mithilfe von Google überprüfen, ob Ihre Seite für Mobilgeräte optimiert ist.

Nutzer möchten bei der Sprachsuche auf eine Seite gelangen, die auch unterwegs schnell lädt (auch das können Sie einfach testen mithilfe des Google PageSpeed-Tools) und vor allem auch alle Inhalte lädt. Wenn Elemente einer Webseite auf dem Handy nicht geladen werden können oder nur sehr langsam, schreckt das die Nutzer sowie Google ab. Gelangt der Nutzer also mit einem Link auf die Seite, weil der Sprachassistent keine direkte Antwort liefert, muss die Geschwindigkeit der Seite stimmen und die Inhalte sich dem Display anpassen.

Hinzu kommen Aspekte wie die Daumenfreundlichkeit bei der Optimierung für Mobilgeräte. Die meisten Smartphonenutzer bedienen das Gerät mit dem Daumen oder dem Zeigefinger. Daher ist es sinnvoll, Buttons nicht zu klein zu gestalten, entsprechende Abstände einzuhalten und ein leichtes Anklicken zu ermöglichen. Natürlich ist es ebenfalls ratsam, die Webseiteninhalte möglichst übersichtlich und verständlich zu gestalten. Nur so kann der User am Handy oder Tablet ohne Scrollen die wichtigsten Informationen erfassen.

Lang schlägt kurz: Long-Tail-Keywords statt Short-TailVoice Search und SEO – so werden Sie gefunden

Wer für die herkömmliche Desktopsuche optimiert, macht dies in der Regel für den Short-Tail. Das bedeutet, dass bei der herkömmlichen Suche die Webseiteninhalte für kurze, einzelne Schlagwörter optimiert werden. Wer sich an den PC oder Laptop setzt, um zu suchen, tippt meist ein oder mehrere Einzelkeywords ein, keinen vollständigen Satz. Dies nennt man Short-Tail. So suchen Nutzer bei der herkömmlichen Suche nach “Merkel Alter” oder “Merkel Geburtstag”.

Bei der Sprachsuche ist das jedoch anders. Nutzer verwenden oft Halbsätze oder vollständige Fragesätze, um per Voice Search eine Antwort zu erhalten. Der User hält das Smartphone in der Hand und fragt: “Ok Google, wie alt ist Angela Merkel?”, “Wie oft muss mein Auto zur Inspektion?” oder bei lokalen Suchanfragen beispielsweise “Wo kann ich in Münster ein Fahrrad ausleihen?” Diese Long-Tail-Keywords aus zwei bis fünf zusammenhängenden Begriffen sind für die satzgesteuerte Sprachsteuerung von Suchmaschinen höchst relevant. Hinzu kommt, dass diese Long-Tail-Keywords nicht so stark umkämpft sind wie bei Short-Tail-Keywords. Die Anzahl der möglichen Keyword-Kombinationen ist hier deutlich höher.

Nutzerfragen herausfinden: So schaffen Sie Inhalte, die sich für Voice Search eignen

Verständlicherweise möchten Sie genau die Inhalte für Ihre Webseite schaffen, nach denen die Nutzer suchen und die sich für die Sprachsuche eignen. Wie wir ja nun bereits wissen, sollten die Texte auf Ihrer Webseite nicht nur einzelne qualitativ hochwertige Keywords enthalten, sondern die gleichen Fragen wie die Nutzer stellen und diese anschließend beantworten. Wie finden Sie also heraus, wonach die Nutzer suchen?

Hier haben Sie die Wahl zwischen mehreren Optionen. Zum einen können Sie Keywordrecherche betreiben, indem Sie ein Tool nutzen, zum Beispiel answerthepublic.com. Mithilfe des Tools finden Sie heraus, welche sogenannten W-Fragen die Nutzer rund um Ihr Produkt oder Angebot stellen: wer, wie, was, warum, wann…. Wenn Sie mehr zur Keywordrecherche erfahren wollen, werfen Sie doch ein Blick auf unseren Blogartikel zum Thema.

Zusätzlich ist es sinnvoll, sich auf Frageportalen im Internet und in den sozialen Medien umzuschauen, was die eigene Zielgruppe beschäftigt. Im Social Media-Bereich bietet es sich an, mit den Nutzern direkt in Kontakt zu treten und sie zu fragen, was sie beschäftigt und was sie wissen möchten. Auch Googles Autocomplete-Funktion kann hier nützliche Hinweise auf oft gestellte Fragen geben.

Nun können Sie mithilfe dieser Informationen Inhalte erschaffen, die Antworten auf die Fragen der Nutzer geben. Besonders, wenn Sie ein Experte auf Ihrem Gebiet sind, wird es Sie vielleicht überraschen, wie viele Fragen Sie zusammentragen können. Die Besucher Ihrer Webseite haben oftmals einen geringeren Wissensstand als Sie und möchten sich auf Ihrer Seite zu einem Thema informieren. Die Fragen und auch die Antworten in Ihrem Text sollten kurz, klar und präzise formuliert sein, damit sie sowohl für den Leser als auch für die Suchmaschine leicht zu lesen sind. Nur so identifiziert Google die Antwort als geeignetes Ergebnis bei der Sprachsuche.

Wer, wie, was: Relevante Fragen für die Sprachsuche in Metadaten und URL berücksichtigen

Die gewonnenen Informationen bezüglich der Userfragen sollten Sie nicht nur im Text auf Ihrer Webseite unterbringen, die Sie für die Sprachsuche optimieren wollen. Aus SEO-Sicht sind auch die URL sowie die Metadaten relevant. Die Überschrift ist meist gleichzeitig der Title Tag. Sie muss jedoch sinnvoll formuliert sein. Sie sollten also nicht auf Teufel komm raus versuchen, jede Überschrift in eine Frage zu verwandeln und jeden Text mit einer Frage einzuleiten, aber in der richtigen Dosierung wirkt sich diese Gestaltung positiv auf das Ranking aus.

Meta-Tags und die Description sind für die Suchmaschinenoptimierung ebenfalls ausschlaggebend. Die Description wird bei den Google-Suchergebnissen als Snippet angezeigt und liefert somit nicht nur einen entscheidenden Rankingfaktor, sondern gibt dem Leser Aufschluss darüber, ob die Webseite seine Frage beantworten kann. Meta Tags, sinnvoll benannte Seiten und eine sprechende URL in Form einer Frage (www.beispiel.de/wo-kann-ich-die-metadaten-eingeben) tragen dazu bei, dass Ihre Seite bei den Sprachsuche gefunden wird.

Inhalte für die Sprachsuche erstellen: Die guten alten FAQs

Der Name legt es nahe: Eine eigene Unterseite mit den frequently asked questions, also den häufig gestellten Fragen der Nutzer eignet sich für die Sprachsuche ganz hervorragend. Die Inhalte zu erstellen erfordert zwar etwas mehr Zeit und Aufwand, dafür können Sie mit einem besseren Ranking belohnt werden. Außerdem erhöht sich die Chance, von Google in den Featured Snippets und somit in der Sprachsuche als gutes Ergebnis zu erscheinen. Bei Onlineshops empfiehlt es sich, mit dem Kundenservice zusammenzuarbeiten. Die Kollegen wissen, welche Fragen die Kunden am meisten beschäftigen und wozu es keine Antworten auf der Webseite gibt.

Werden Sie Experte auf Ihrem Gebiet und Anlaufstelle für die Nutzer

Wenn Sie viele Antworten auf die Fragen Ihrer Kunden beziehungsweise der Nutzer bereithalten, können Sie Ihren Expertenstatus etablieren. Werden Sie zur Anlaufstelle auf Ihrem Themengebiet und eine Koryphäe in Ihrer Nische. So können Sie sich eine Stammkundschaft aufbauen, wenn Ihre Inhalte qualitativ hochwertig sind. Wenn die Nutzer ihren Wissensdurst bei Ihnen auf der Webseite stillen können, werden die Klickrate, die Verweildauer und auch die Absprungrate positiv beeinflusst. Stimmen diese Werte, spiegelt sich das auch im Ranking bei Google wider.

Finden Sie den Ton und die Stimme Ihres Unternehmens

Bei der Erstellung von Inhalten für die Sprachsuche sollten Sie berücksichtigen, dass Ihr Unternehmen stets eine gleichbleibende Stimme hat, der Ton sich aber je nach Situation ändern kann. Eine Marke tritt in den sozialen Medien immer häufiger in den direkten Kontakt mit Kunden. Auch mittels Sprachassistent ist das nun möglich. Daher ist es für Sie bei der Optimierung ratsam, sich genau zu überlegen, welchen Ton Sie anschlagen möchten und wie Ihre Marke wahrgenommen werden soll. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Stimme und Ton finden Sie in unserem ausführlichen Blogartikel.

Hinzu kommt, dass die gesprochene Sprache einfacher aufgebaut ist als Schriftsprache. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Suchanfragen bei Voice Search auch einfacher und weniger komplex sind als bei der herkömmlichen Suche – im Abschnitt zu den Long-Tail- und Short-Tail-Keywords haben Sie bereits erfahren, wieso.

Machen Sie den Selbstversuch

Last but not least – und so einfach: Testen Sie einfach selber Ihre Seite am Handy. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und testen Sie sowohl, ob Ihre Seite mobile-friendly ist als auch, wie Sprachsuche generell funktioniert – und wie nicht. Finden Sie am eigenen Leib heraus, was Sprachsuche kann und was nicht. Dabei werden Sie über gute und weniger gute Beispiele stolpern. Schauen Sie nach, was die Konkurrenz so treibt und warum sie vielleicht bei der Sprachsuche erscheint und Ihre Webseite nicht.

Ausblick: Was bringt die Zukunft mit Voice Search?

Die Sprachsuche entwächst allmählich den Kinderschuhen. Die Statistiken zeigen, dass die Sprachsuche gut angenommen wird. Die Interaktionen mit den Nutzern sind gut und mit der Zeit werden die Auswirkungen auf das Onlinemarketing immer deutlicher zu spüren sein. Es handelt sich nicht um einen Trend oder ein kurzweiliges Phänomen. Das lässt sich kurz und schlüssig mit der immer intensiveren Nutzung von Smartphones und Mobilgeräten erklären. Zum aktuellen Zeitpunkt ist es mehr als sinnvoll, sich mit der Optimierung der eigenen Webseite zu beschäftigen, sowohl im Hinblick auf die Nutzung mit mobilen Endgeräten als auch die Sprachsuche.

Was ist überhaupt SEO, wenn es nur noch ein Ergebnis bei Voice Search gibt?

An dieser Stelle wird es fast schon philosophisch. Berechtigterweise stellt sich jedoch die Frage, was Suchmaschinenoptimierung noch ist und in der Zukunft sein wird, wenn es bei der Sprachsuche mit Sprachassistenten nur noch ein Ergebnis gibt, beziehungsweise wenn nur noch ein Ergebnis vorgelesen wird. Alle anderen Treffer fallen hierbei unter den Tisch, denn im Gegensatz zur herkömmlichen Suche sieht der Nutzer auf der ersten Seite der SERPs nicht zehn verschiedene Ergebnisse, sondern bekommt von Alexa im Wohnzimmer ein Ergebnis vorgelesen.

Wir finden: Es bleibt spannend! Wie sich das entwickelt, wird die Zukunft zeigen. Nutzer wollen immer öfter direkte Antworten statt Links, und dieses Bedürfnis wird durch die Sprachsuche befriedigt. Marketing-Experte Neil Patel geht davon aus, dass bis 2020 rund die Hälfte der Suchvorgänge aus sprach- und bildbasierten Suchanfragen besteht. Wer die bisherigen Entwicklungen der Sprachsuche inklusive einer Zukunftsprognose nachvollziehen möchte, sollte unbedingt einen Blick auf seinen Blogartikel werfen.

Fazit

Fest steht jedoch: Es lohnt sich definitiv, die eigene Webseite für die Sprachsuche zu optimieren. Wenn Sie folgende Aspekte berücksichtigen, sind Sie auf dem richtigen Weg, bei der Sprachsuche gut zu ranken:

  • Behalten Sie die Nutzerfragen im Blick
  • Schaffen Sie Inhalte mit entsprechenden Antworten
  • Betreiben Sie lokales SEO
  • mobile friendly: optimieren Sie Ihre Seite technisch und inhaltlich für mobile Geräte

Über den Autor

Frauke Reimringer
Frauke Reimringer
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