Typisch Münster: Firmenräder statt Autoflotte

Was ist blau und flitzt wie der Blitz über die Promenade?

Die Antwort lautet in diesem Fall nicht “ein Schlumpf, der es eilig hat”, sondern: unsere Firmenfahrräder.

Ja, ganz richtig gelesen. Wir donnern fortan auf unseren derben Drahteseln wie die Derwische durch den Dienstleistungssektor, verlesen auf unsren lustigen Leezen lebhafte Laudationen mit langen Lebehochs auf Landadel wie Landeier und fahren unsere flotte Flotte nach Feierabend mit frischem Fahrtwind fröhlich fähnchenschwenkend zum Festgelage.

Schenkelkracher beiseite: Auf unsere Fahrräder sind wir tatsächlich ziemlich stolz. Es handelt sich dabei nämlich um echte Maßanfertigungen der Lüneburger Fahrradwerkstatt KreativRad. Die Fietse in Firmenfarbe gibt es wahlweise in der Herren- und der Damenvariante. Wer hätte gedacht, dass unser Corporate Design auch einem Fahrrad ausgezeichnet steht!

Wie aber kommt man aber auf die Idee, Firmenfahrräder statt Firmen-PKWs anzuschaffen? Es gibt ja sicher den einen oder anderen, der ungern auf das Prestige und den Luxus verzichten möchte, morgens im Firmenwagen vorzufahren. Tja, dafür gibt es einige gute Gründe.

 

Lea von elsch&fink, der Münsteraner Agentur für Online-Kommunikation, zeigt das Firmenfahrrad in der Damenvariante.

 

Münsteraner Manieren

Der erste ist natürlich: Wir sind eine Münsteraner Agentur – und wie die Engländer sagen: When in Münster, do as the Münsteraners do. Münster bezeichnet sich selbst als Fahrradstadt, sogar Fahrradhauptstadt. Es gibt hier immerhin doppelt so viele Fahrräder wie Einwohner (eine halbe Million, um genau zu sein), je nach Quelle legen die eingesessenen Münsteraner 35 bis 40% ihrer Touren mit dem Fahrrad zurück, und durch die ganze Stadt ziehen sich insgesamt über 300km Radwegstrecke.

Darunter nicht zuletzt der “grüne Gürtel” oder wahlweise die Fahrradautobahn, nämlich die Promenade, die einmal rings um den Stadtkern verläuft. Hier sitzt ja auch unser Büro. Aus dem Meetingraum im 5. Stock schauen wir direkt auf wogende Wipfel (und den regen Radverkehr darunter). Unser Weg zur Arbeit verläuft jetzt also unter sanft rauschenden Baumkronen. Verzicht auf Luxus ist für uns das auf keinen Fall.

Kein Wunder also, dass auch wir uns lieber auf den Sattel schwingen, als im Auto von Schwärmen höchst ambitionierter Radfahrer umringt zu werden. So ersparen wir uns selber lange Parkplatzsuchen und horrende Parkgebühren und der Umwelt die zusätzliche Belastung.

 

Stefan von elsch&fink, Agentur für Online-Kommunikation aus Münster, präsentiert die Herrenvariante des neuen Firmenfahrrades.

 

Damit der grüne Gürtel grün bleibt

Womit wir gleich beim zweiten Grund für unsere Entscheidung wären: nämlich die Nachhaltigkeit. Ein weitestgehend papierfreies Büro und CO2-neutrales Serverhosting haben wir ja schon. Sich für die Fahrradflotte statt die Autokolonne zu entscheiden, ist da nur konsequent.

Und auch das passt übrigens bestens zu unserer Stadt: Münster ist laut eigener Aussage eine der aktivsten Klimaschutzstädte Deutschlands. Neben anderen Auszeichnungen gab es dafür 2015 den den Spitzenplatz beim European Energy Award. Das reicht hier aber nicht: Mit dem Projekt “Klima 2050” soll der CO2-Ausstoß bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 95 % reduziert werden.

Wir behaupten einfach mal, dass wir mit unseren Firmenfahrrädern dazu einen kleinen, aber feinen Beitrag leisten, und fühlen uns jetzt jeden Morgen, wenn wir den blitzeblauen Rädern über die Promenade flitzen, in unserer Entscheidung bestärkt. Wer uns sieht: Einfach winken – wir winken zurück!

 

elsch&fink, die Münsteraner Agentur für Online-Kommunikation, präsentiert stolz die neue Firmenfahrrad-Flotte.

Über den Autor

Lea Gallon
Lea Gallon
Ideen und Texte mit Sinn und Verstand, ohne Rechtschreibfehler.

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