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Webseitenpflege – damit der Onlineauftritt weiterhin blüht

In Strategie & Beratungvon Team elsch&finkSchreiben Sie einen Kommentar

Es ist ein hartnäckiger Irrglaube, dass eine Webseite, die einmal fertig gestellt wurde, ohne weitere Pflege im Web erfolgreich existieren kann. Viele Webseitenbetreiber denken sich vielleicht: “Meine Webseite ist vollendet, jetzt kann sie so bleiben, wie sie ist.” Falsch gedacht! Wir erklären Ihnen, warum die Webseitenpflege so wichtig ist sowie welche sechs Bereiche Sie keinesfalls vernachlässigen sollten, damit Ihre Webseite noch lange Kunden anzieht und in den Rankings der Suchmaschinen nach oben klettert.

Es grünt die Webpräsenz

Um zu demonstrieren, wie wichtig Webseitenpflege ist, bedienen wir uns am Beispiel eines Gartens. Stellen Sie sich vor, Sie hätten ein Gartenbauunternehmen beauftragt, Ihre Grünflächen zu gestalten. Hier ein paar Beete mit Zierrosen, dort ein vielversprechendes Obstbäumchen und vielleicht noch, für frische Aromen, ein kleines Kräuterbeet – ein durchdesigntes Ergebnis, das fotogen genug für die neue Ausgabe der Wohnen & Garten wäre.

Doch das perfekte Ergebnis ist nicht von ewiger Dauer. Ein Garten ist schließlich kein statisches Gebilde, sondern ein organischer Prozess. Spätestens im Herbst wird Ihnen als Gartenbesitzer klar, dass etwas getan werden muss. Laub bedeckt die Beete, Pflanzen sind verwelkt und im Laufe des Sommers hat der Nachbar einen noch prächtigeren Garten aus dem Boden gestampft, der alle Blicke auf sich zieht. Wenn Ihr eigener Garten auch in Zukunft gesund und schön bleiben soll und die Beete ihre Form wahren sollen, ist klar: Sie müssen ran an die Pflege!

Webseitenpflege: Qualität kommt nicht von allein

Auch eine Webseite können Sie mit einem organischen Prozess vergleichen, spiegelt sie doch beispielsweise ein sich veränderndes Unternehmen wider und bedarf wie ein Garten regelmäßiger Pflege.

Laub und Unkraut gleichen veralteten Inhalten und überholten Plugins, die Sie erneuern müssen. Die Pflanzen wachsen sehr langsam und dürftig – so verhält es sich auch manchmal mit der Webseite, wenn sie eine gefühlte Ewigkeit zum Laden benötigt.

Nachbars Garten ist in der gesamten Gegend bekannt und beliebt, für Ihren Garten interessiert sich plötzlich niemand mehr. Durch SEO-Maßnahmen kann die eigene Webseite an Bekanntschaft gewinnen und zu mehr Besuchern führen. Hohe Klickzahlen sind wünschenswert: Ihr Webauftritt spiegelt nicht nur die Qualität Ihres Unternehmens wider, sie ist auch ausschlaggebend für die Kundengewinnung.

Sie betreten lieber einen blühenden und gesunden als einen lieblosen und ungepflegten Garten? So ist es auch mit dem Aufenthalt auf einer Webseite. Aber reden wir endlich Tacheles: Welche Bereiche einer Webseite bedürfen eigentlich regelmäßiger Zuwendung? Um was sollten Sie sich bei Ihrer Webseite kontinuierlich kümmern?

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Die 6 Bereiche der Webseitenpflege

1. Aktualität der Inhalte

Eine Webseite, die längst überholte Inhalte führt (zum Beispiel verstrichene Termine oder eine alte Telefonnummer), ist nicht nur für Besucher abschreckend, auch Suchmaschinen sehen so etwas gar nicht gerne. Veraltete Inhalte wirken schlicht unprofessionell. Webseiten punkten durch Aktualität – die ist maßgeblich für ein gutes Ranking in den Suchergebnissen und führt somit zu mehr Besuchern. Diese wollen natürlich aktuelle Informationen und guten Content. Halten Sie die Inhalte auf Ihrer Webseite stets aktuell.

In einem Beet mit frischen Jungpflanzen wirkt altes, verdorrtes Gestrüpp auch unästhetisch – schnell raus damit!

2. Neues Text- und Bildmaterial

An einer bestimmten Beetgestaltung hat man sich irgendwann sattgesehen. Womöglich mag man die Farbzusammenstellung der einzelnen Blumen nicht mehr leiden. Dann ändert man sie ganz einfach.

Veränderungen können auch auf Ihrer Webseite sinnvoll sein. Bilder und Texte verlieren leider im Laufe der Zeit an Relevanz: Das Team Ihres Unternehmens hat Zuwachs bekommen oder es ist geschrumpft, Sie bieten neue Leistungen oder Produkte an, niedliche Grafiken zum Weihnachtsfest haben ihren Reiz im April endgültig verloren – die Gründe für neue Bilder und Texte sind vielfältig.

Content muss außerdem zielgruppengerecht aufbereitet werden. Sind Ihre Texte und Bilder nach wie vor für Ihre Zielgruppe relevant? Welche Inhalte beschäftigen Ihre Zielgruppe derzeit, die Sie ergänzend auf der Webseite einbinden können?

In regelmäßigen Abständen zu prüfen, ob alles an Ihrer Webseite noch Ihrer Unternehmenspersönlichkeit, Ihren Zielen und Ihrer Zielgruppe entspricht, ist wichtig.

Der Call-To-Action auf Ihrer Landingpage haut Sie nicht mehr vom Hocker? Dann geht es Ihren Kunden vielleicht ähnlich. Feilen Sie lieber noch einmal daran und optimieren Sie Texte oder Bilder, wenn diese Ihnen nicht mehr 100 Prozent zusagen. Dafür müssen und sollten Sie nicht gleich eine ganze Unterseite über den Haufen werfen – häufig sind die Details entscheidend.

Tipp: Wie Sie erkennen, ob Ihre Webseite einen ganzen Relaunch benötigt oder nur ein bisschen Pflege, haben wir für Sie in unserem Artikel zum Webseiten-Relaunch zusammengefasst.

3. Sicherheitslücken

Eine Webseite bietet immer auch Angriffsfläche für schädliche Software und Viren. Das birgt nicht nur für Sie ein hohes Risiko, sondern auch für Ihre potenziellen Kunden. Auch die Webseitenbesucher laufen Gefahr, Opfer von Schadsoftware zu werden. Sicherheits- und Feature-Updates sind daher besonders wichtig.
Content-Management-Systeme wie beispielsweise WordPress liefern regelmäßig Updates, mit denen Sie diese Sicherheitslücken schließen und das Risiko eindämmen können. So haben Hacker schweres Spiel. Führen Sie Sicherheits-Updates also immer zeitnah durch und sorgen Sie dafür, dass Ihr CMS auf dem neuesten Stand ist.

4. Monitoring der Webseite

Einen Garten beobachtet man regelmäßig: Ist etwas Neues gewachsen und anderes abgestorben? Ist die Erde auch nicht zu trocken? Scheinen die Pflanzen zufrieden?

Auch Ihre Webseite sollten Sie kontinuierlich im Blick behalten. Ist die Seite problemlos aufrufbar oder liegen technische Fehler vor? Die sind für die Nutzer überaus ärgerlich und führen im schlimmsten Fall zu Kundenverlusten. Für Suchmaschinen sind häufige Defekte ein Grund zur Herabstufung im Ranking – was weniger Besuche zur Folge hat.

Kontrollieren Sie also, ob sich alle Seiten problemlos aufrufen lassen, alle Verlinkungen funktionieren und nichts das Design gesprengt hat. Testen Sie Ihre Webseite zwischendurch auf verschiedenen Endgeräten, in unterschiedlichen Browsern und unbedingt auch mobil, um sicherzugehen, dass alles reibungslos läuft. Auch die Ladezeiten spielen für Nutzer sowie Suchmaschinen eine wichtige Rolle. Diese sollten Sie daher regelmäßig prüfen.

E-Mail-Dienste und andere Kontaktwege verlangen ebenfalls Ihre Aufmerksamkeit und wollen ab und zu kontrolliert werden. Sie merken: Auf all das sollten Sie ein Auge haben.

5. Datensicherung

Vielleicht kennen Sie das grauenhafte Gefühl, wenn Ihnen im Moment des Datenverlustes klar wird, dass keine Sicherung gemacht wurde. Vergleichbar mit einem nicht geschützten Kräuterbeet, das kurzerhand von Nagetieren geplündert wird, verhält es sich mit der Situation, wenn durch einen Crash sämtliche Daten verloren gehen – die ganze Arbeit war umsonst.
Führen Sie daher unbedingt regelmäßig Backups durch. Nur so können Sie im Fall der Fälle einen Totalverlust verhindern, der häufig mit immensen Kosten einhergeht. Backups gewährleisten die schnelle Wiederherstellung von Webseiten und zugehörigen Datenbanken.

6. Optimierung des Quellcodes

Der Gestaltungsentwurf des Gartenbauunternehmens sollte eine klare Vorstellung davon liefern, wie der Garten im Endeffekt aussehen wird. Das heißt, die angefertigten Skizzierungen einzelner Beetabschnitte dürfen nicht verwirren oder Fragen aufwerfen – wenn der Gärtner nicht weiß, welche Blume in welches Beet kommen soll, ist keinem geholfen.

Ebenso verhält es sich mit dem Quellcode einer Webseite. Auch hier kommen wieder die Suchmaschinen ins Spiel. Ist der Code für diese nicht klar lesbar, enthält er beispielsweise zu viele Fehler, dauert es lange, bis sich die Suchmaschinen ein realistisches Bild von der Seite machen können.

Im schlimmsten Fall wird die Seite falsch interpretiert oder erst gar nicht eingelesen. Auch das führt – Sie ahnen es sicherlich schon – zu Herabstufungen im Ranking der Suchergebnisse.

Der Quelltext sollte also bestmöglich aufbereitet sein, damit er gut lesbar ist. Das betrifft insbesondere Bilder und Videos, die Google nicht erkennt: Hier sind auch die ALT-Texte von Bedeutung, da nur diese gelesen werden können. Die ALT-Attribute sind daher für die Suchmaschinenoptimierung enorm wichtig.

Die Beseitigung von toten oder fehlerhaften Links ist genauso wichtig. Interne sowie externe Links spielen eine zentrale Rolle für die Webseitenerfassung. Es kann daher hilfreich sein, ein bis zweimal im Jahr ein Tool über Ihre Webseite laufen zu lassen, das tote Links sofort erkennt.

Hilfe bei der Webseitenpflege gewünscht? elsch&fink berät Sie gerne

Die gründliche Pflege einer Webseite kann ganz schön Arbeit machen – genau wie ein Garten. Überlässt man einen aufwändig gestalteten Garten sich selbst, verwandelt er sich schnell in eine verwilderte Gestrüppsammlung: unansehnlich und wenig einladend. Und wer weiß, was sich unter dem nächsten Gebüsch so eingenistet hat!

Nun müssen wir natürlich sagen, dass nicht jeder Ahnung vom Gärtnern hat, die Zeit einfach investieren kann oder möchte – äquivalent dazu die Webseitenpflege.

Aber dafür gibt es ja den Fachmann, den Sie beauftragen können. Auch wenn es nicht kostenfrei ist, lohnt es sich häufig. Der Profi stellt schließlich sicher, dass die Rosen auch zukünftig blühen und duften, der Obstbaum gesund bleibt und die Wühlmäuse sich nicht an den Kräutern laben – kurzum: dass man gerne verweilt.

Das sollte auch digital Ihr Ziel sein. Wenn Sie unsere sechs Aspekte der Webseitenpflege beherzigen, ist der erste Schritt getan. Als Digitalagentur ist die Pflege von Webseiten unser Alltagsgeschäft. Wir greifen Ihnen gerne unter die Arme, wenn Sie Startschwierigkeiten haben oder Beratung bei der Pflege Ihrer Webseite wünschen. Auch die komplette Betreuung übernehmen wir bei Bedarf gerne. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf, wir freuen uns, Ihren Auftritt zum Blühen zu bringen!

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Über den Autor
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An diesem Artikel hat der eine mitgearbeitet. Oder der andere. Oder das ganze Team zusammen (vielleicht sogar gleichzeitig). Wir legen uns bereits seit 2013 im Onlinemarketing ins Zeug. Seitdem ist unser Team gewachsen, gediehen und hat zum Teil neue Formen angenommen. Derzeit besteht es aus fünf Strategen, die täglich die Köpfe für Sie zusammenstecken.

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